#probezeit 22 - Expo Real SPECIAL

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00:00:05: Du bist vorbeigelaufen.

00:00:05: Deswegen habe ich auch bestimmen.

00:00:06: Guck in den Check.

00:00:07: Meet Metropole.

00:00:08: Direkt daneben.

00:00:09: So, dröhnt nach sich nach.

00:00:12: Jetzt kommen wir her.

00:00:13: Ich nehme sogar schon auf.

00:00:14: Ich mache nur das Vorgepläckchen mit mir gerade alleine, weil ich dir die Schnauze vorhat, dass immer zu spät kommt.

00:00:22: So, endlich sitzen.

00:00:26: Ich mache nur die

00:00:27: Kote.

00:00:29: Was soll das denn schon wieder heißen?

00:00:30: Geil,

00:00:31: oder?

00:00:32: Nee, ich bin Mädchen.

00:00:33: Ich wurde einfach mal aufgeladen.

00:00:35: Ja,

00:00:35: das ist krass,

00:00:36: guck mal.

00:00:37: Wir haben so einen Armband bekommen und du nicht... Ich wurde einen Skreif weggeschickt.

00:00:39: Ich

00:00:40: habe

00:00:41: mal

00:00:41: eine andere.

00:00:43: Nee, ich wurde

00:00:43: einfach weggeschickt.

00:00:44: Die Damen standen

00:00:45: dort.

00:00:45: Starkes Netzwerk, starke Lösung, kriegen noch

00:00:47: Frauen.

00:00:47: Das war krass.

00:00:48: Ich durfte jetzt nicht da bleiben.

00:00:50: Ja, ist so.

00:00:53: Ich habe heute schon

00:00:53: gehört, dass es jetzt auch sehr viel Womensplaning geben würde.

00:00:56: Da muss ich schon wieder ein

00:00:58: bisschen... Ja,

00:00:58: zu Recht.

00:00:58: Ja, so voller Praktik, was wir ihn eigentlich fragen, habe ich gesagt, der Journalist unter uns.

00:01:04: Ich?

00:01:04: Viertelstunde?

00:01:05: Knapp zwei Minuten?

00:01:06: Muss nämlich zustande öffnen.

00:01:07: Ich nehme auch schon auf.

00:01:10: Aber das Mikro steht soweit weg.

00:01:11: Nein, das passt schon.

00:01:14: Ich sehe, dass ihr

00:01:14: hier

00:01:16: was sagt.

00:01:16: Wollt ihr den Passport gerne wissen oder hören?

00:01:19: Am besten stellst du dich erst mal vor.

00:01:22: Mein Name ist Volker Mieseler.

00:01:24: Ich bin neunundfünfzig Jahre.

00:01:26: Und bin Bürgermeister der wunderschönen Kreisstadt Bergheim.

00:01:30: Das bin ich mittlerweile seit... Knapp acht und ein halb Jahren und bin jetzt gerade letzte Woche für weitere fünf Jahre wiedergebildet worden.

00:01:39: Ich finde mit einem grandiosen Ergebnis.

00:01:41: Übrigens, das darf man ja sagen, das beste Stichwallergebnis landesweit.

00:01:45: von hundertfünfzig durchwahlen habe ich dreieinacht Prozent gehört.

00:01:49: Und das gegen einen, das ist der Wehrmutz-Tropfen gegen einen AfD-Kandidaten.

00:01:55: Der erste war Und ich hatte schon forty-neinundvierzig, sieben, also knapp, wurde absolut mehrheit.

00:02:04: Dadurch musste ich dann in die Stichwahl.

00:02:07: Da hat Berke im Haltung gezeigt.

00:02:08: Ich bin wirklich da besonders froh und auch ein Stück weit stolz, dass wir da mit reinen Acht Prozent Berke einmal Stimmen geholt haben.

00:02:18: Ich bin CDU.

00:02:19: Ach du,

00:02:21: du bist die Welt

00:02:22: doch in Ordnung.

00:02:26: Ich komme aus Nordrötschland.

00:02:32: Ich bin ja ganz entspannt, weil ich sage immer, Hauptsache demokratische Parteien.

00:02:38: Das wird jetzt nochmal eine neue Herausforderung in den nächsten fünf Jahren.

00:02:42: Ich weiß gar nicht, ob wir so politisch jetzt reden wollten, aber ich... Wenn du

00:02:44: möchtest, dann

00:02:47: findest du, ja.

00:02:48: Wir können uns über viele Themen unterhalten, aber die nächsten fünf Jahre werden halt eine besondere Herausforderung, weil wir jetzt eben nochmal eine stärkere AfD-Präsenz im Stadtrat haben.

00:02:59: Und da muss man halt jetzt schauen, wie die demokratischen Fraktionen zueinander finden.

00:03:04: Und das ist so mein Anspruch, dass bei den wichtigsten Themen von vornherein guter Konsens besteht, mit einer breiten demokratischen Basis.

00:03:12: Da bleiben wir

00:03:13: über Politik.

00:03:13: Könnte ich das so ganz spannend für die Erstens?

00:03:14: Wie ist es, Bürgermeister zu sein?

00:03:15: Das ist ein Traumjob, oder ist

00:03:15: das total spannend?

00:03:16: Das ist ein Traumjob, oder ist das total spannend?

00:03:17: Das ist ein Traumjob, oder ist das total spannend?

00:03:18: Das ist ein Traumjob, oder ist das total spannend?

00:03:19: Das ist ein Traumjob, oder ist das total spannend?

00:03:20: Das ist total spannend.

00:03:20: Das ist total spannend.

00:03:21: Das ist total spannend.

00:03:21: Das ist total spannend.

00:03:22: Das

00:03:22: ist total spannend.

00:03:23: Das ist total

00:03:23: spannend.

00:03:23: Das ist total spannend.

00:03:24: Das ist total spannend.

00:03:24: Das ist total spannend.

00:03:25: Das ist total spannend.

00:03:25: Das ist total spannend.

00:03:26: Das ist total spannend.

00:03:27: Das ist total spannend.

00:03:28: Das ist total spannend.

00:03:28: Das ist total spannend.

00:03:29: Das ist Und wie bin ich da so ein bisschen reingewachsen, als Kind kriegt man so ein Gespür dafür, wie das so ist.

00:03:34: Sowohl die positiven als auch die negativen Seiten.

00:03:37: Und man weiß auf jeden Fall, worauf man sich einlässt, das ist schon mal wichtig.

00:03:40: Ein

00:03:41: Abenteuer ist nicht so meins.

00:03:44: Man muss schon wissen, worauf man sich einlässt.

00:03:46: Ich bin nun auch seit ca.

00:03:47: thirty-two Jahren bei der Stadt Bergheim in unterschiedlichsten Funktionen.

00:03:51: Dann kam halt irgendwann der Ruf Bürgermeister, Kanada zu werden, zu können.

00:03:56: Das war ja auch sehr spontan damals.

00:03:57: Ja, das war spontan, weil meine Vorgängerin krank wurde und dann musste er relativ kurzer Zeit dann eine Neuwahl stattfinden und dann war es halt relativ schnell klar, ok, ich mache das, weil ich da für mich auch die Ambition hatte.

00:04:12: Ich habe die Freude daran, weil ich einfach gerne mit Menschen zusammen arbeite.

00:04:16: Es hält sich immer so abgedrushen an, aber das ist so.

00:04:19: Man hat unglaublich viele Menschen, mit denen man Themenverordeningen, Projekte in unterschiedlichster Art und Weise, sei es bei den Mitarbeitenden, die am Jahr twelvehundert mitarbeiten.

00:04:29: Das ist wie ein entscheidender Konzern.

00:04:31: Das ist ein Unternehmen, das man managchen muss unternehmen.

00:04:34: Sechsundsechzigtausend Bergheimerinnen und Bergheimer.

00:04:37: Und jeder will was anderes.

00:04:38: Jeder hat irgendwelche anderen Ideen.

00:04:40: Besonders herausfordernd ist es eben, Projekte umzusetzen, wo man das sieht.

00:04:45: Wir haben jetzt gerade im Moment so ein Projekt, wo wir die Innenstadt einmal auf links drehen.

00:04:50: Komplett.

00:04:50: komplett erneuern.

00:04:52: Das heißt, Fußgängerzone, Grünbereiche, wir legen neue Arbeitsqualitäten fest, da wir die Menschen einfach in die Innenstadt ziehen wollen.

00:05:03: Wir haben natürlich das Problem, was wir auch haben, ein paar Lehrstände in der Innenstadt.

00:05:08: Die Menschen, die gehen, hat nicht mehr zum Einkaufen in eine Fußgängerzone.

00:05:11: Wir haben ein hundert Meter langer Fußgängerzone.

00:05:13: Gigantisch, wunderschön, grün, viele Bäume und Wer hat das schon in unserer Größe?

00:05:20: Die müssen wir auch noch stärker setzen.

00:05:22: Wir haben Leerstand.

00:05:23: Wir haben ein Prozent Leerstand.

00:05:24: Das ist relativ okay.

00:05:26: Aber

00:05:27: die geschöpftet die Dase.

00:05:29: Und wir brauchen noch ein paar Anker.

00:05:37: Ja.

00:05:38: Den habe ich auf jeden Fall.

00:05:39: Aber was ich noch total spannend

00:05:41: finde und

00:05:41: warum ich auch glaube, das... Es ist

00:05:42: toll, dass du heute hier bist, Volker.

00:05:45: Du gehst die Dinge in der Kommune, also durch dich habe ich so ein bisschen verstanden, wie wichtig so ein Bürgermeister ist und diese Rolle ist und dass da auch jemand was anpackt, weil du merkst nicht, wenn Bürgermeister was nicht anpackt, weil im Zweifel passiert es dann einfach nicht und das wusste keiner

00:05:58: davon.

00:05:59: Aber du hast ja jetzt viele Sachen angepackt, wenn wir das Thema Leitschrategie nehmen, wer kann das... der Standort für den Digitalpark im Rhein-Eaft-Kreis, im Nordrhein-Westfalen

00:06:10: von Zweihen.

00:06:12: Und da bist du ja sehr unkonventionelle

00:06:14: Wege gegangen.

00:06:16: Das muss man auch, man muss auch pragmatisch die Themen angehen.

00:06:19: Das ist gerade, wenn es um wirtschaftliche Faktoren geprojektet.

00:06:24: Du hast dir jetzt gerade nicht aufgezählt, dass wir haben Microsoft-Ansicherung.

00:06:28: Das ist, die auch am Start ist, die Bau ... Die Bauarbeiten haben letzte Woche am Montag begonnen.

00:06:35: Das heißt, die Wager sind da und es geht los.

00:06:38: Die erste Bauregelmeme haben wir vor vier Wochen erteilt.

00:06:40: Ich war persönlich manchmal bei Microsoft übergeben.

00:06:43: Also da passiert gerade was.

00:06:45: Und das ist einfach so ein spannender Prozess, den man da gerade mitgestalten kann.

00:06:50: Und das ist wie die Janine sagt.

00:06:52: Man kann da sitzen und nichts tun, das merkt keiner.

00:06:54: Aber... Jeder merkt es, wenn man was tut.

00:06:56: Das ist einfach das spannende Projekt.

00:07:00: Ich glaube, die Menschen, die verstehen das, die Menschen, die wissen auch schon ein Stück weit zu unterscheiden, was da in Berlin passiert, ist nicht das, was in Bergen passiert.

00:07:34: Man sieht das an den Wahlergebnissen, die Bundestagswahl hatte komplett andere Ergebnisse, als das jetzt bei der Kommunalwahl, gerade jetzt vor zwei Wochen der Fall war.

00:07:42: Und daran erkennt man schon, die Menschen, die differenzieren, was da in Berlin passiert, ist immer gut.

00:07:47: Da kann man differenziert draufschauen, da gibt es schon... besorgte Entwicklung und will ich es mal so formulieren, wo man einfach schauen muss, wo geht der zu kennen und was passiert da.

00:07:59: Aber das ist auf der einen Seite das, wo die Menschen natürlich besorgt sind, schauen, aber die sehen auch, was auf der kommunalen Ebene passiert.

00:08:09: Und da passiert es halt, da passieren die Dinge zum anfassen.

00:08:13: Die merken, wenn ein Bagger da steht, da entsteht etwas Neues.

00:08:17: Wenn wir eine Baustelle haben, wir haben über die Baustelle gemäckert, aber auf der anderen Seite wissen noch, die Menschen, dass da was Neues passiert.

00:08:23: Eine Baustelle in der Fußgängerzone ist kein Spaß.

00:08:26: Gerade bei altem, rechtsgrad, außentemperatur und der ICM-Betreiber hat einen dicken, baggervolle Tür.

00:08:32: Da kommt der erstmal und sagt, das geht doch nicht.

00:08:34: Da muss man damit umgehen, da muss man kommunizieren.

00:08:36: Aber das sind Dinge, die direkt sichtbar werden.

00:08:39: Wo die Menschen sofort spüren, wow, das passiert.

00:08:48: In Bergheim sind die Grünen gerade nicht so stark, weil sie freundlich schwächer sind als im Bundesland.

00:08:52: Ob das geklappt hätte, weiß ich nicht.

00:08:53: Aber tatsächlich ist es eine Person wahr.

00:08:56: Man sieht auch, dass Städte, die unmittelbar nebeneinander liegen, unterschiedliche Bürgermeister von unterschiedlichen Parteien haben.

00:09:04: Die Nachbarstadt haben eine SPD-Bürgermeister.

00:09:06: Und so ist das quer wild gemächt.

00:09:08: Die sieht sich ganz klar so

00:09:12: ein bisschen als Dienstleister der

00:09:18: Stadt.

00:09:21: Ich

00:09:24: bin ein unglaublicher Optimist.

00:09:26: Ich glaube immer mit positiven Entwicklungen.

00:09:28: Und ich gebe mich nie mit dem ersten beiden Neins zufrieden.

00:09:33: Manche kriegen einen Nein und dann überhast das.

00:09:36: Wenn ich einen Neinkriege, dann hake ich nach.

00:09:42: Und so gehe ich an ein Projektentwicklerwahn, auf hier auf so einer Messe, wie hier, das ich ganz intensiv und konsequent mit den Menschen rede.

00:09:49: Ich bin aber auch gut vorbereitet, dass ich in der Regel weiß, wovon ich rede, dass ich die Themen kenne, dass ich in den Projekten bin.

00:09:54: Da hilft mir natürlich dreißig Jahre Erfahrung.

00:09:56: Ganz klar, ich kenne mich immer draus, wenn ich was die Themen entwerken habe.

00:10:00: Ich habe ein Netzwerk, ich kenne mal zu alle Minister und Runden, also das gehört alles mit dazu.

00:10:06: Und dann ist es einfach diese positive Einstellung, die ich habe.

00:10:10: Da ruft mich am neunten Dezember zwanzig Microsoft an und sagt, wir wollen nachtwerken.

00:10:18: Und das war ein kochtes Telefonat, fünf Minuten.

00:10:21: Ich hab erst mal da gesessen, hab das nütten lassen.

00:10:23: Und hab für mich gesagt,

00:10:25: da glaubst

00:10:25: du, das kriegen wir hin.

00:10:27: Mit dem ersten Augenblick hab ich das dann auch nach außen ausgestrahlt.

00:10:34: Die Menschen hatten das Gefühl, ja, da passiert wird der Bild das.

00:10:38: Da funktioniert das.

00:10:39: Und das ist so meine Einstellung, einfach optimistisch an die Themen anzugehen und dann auch Dinge auszuprobieren.

00:10:45: Nicht direkt irgendwie nach dem ersten Misserfolg zu sagen, das war es, dann muss man, natürlich, wenn man zehn Projekte anpackt, zehn Ideen, einen Start bringen will, da bleiben auch noch fünf Wochen der Strecke.

00:10:58: Oder auch sechs, das ist überhaupt keine Rolle.

00:11:01: Wenn ich die zehn, aber nicht angegangen hätte, dann wäre die vier

00:11:04: auch nicht durch.

00:11:05: Kann ich in jeder

00:11:06: Sendung kommen.

00:11:07: Meine Anspruch.

00:11:09: Das ist auch ein Stück weit Fleißarbeit und da bin ich aber auch ein Tütter, wenn ich einmal was anfange, dann briefe es

00:11:16: sein.

00:11:17: Zu mir hat mein Landwirt-Politiker gesagt, dass ihm so ein Amt wesentlich zu anstrengend wäre, weil man viel mehr

00:11:22: arbeiten müsste.

00:11:26: Aber das ist ja genau das Thema, was ich ja gerade noch anspringen möchte.

00:11:28: Deswegen wollte ich das Meinzelthema einfach nur ansprechen.

00:11:30: Woher nimmst du diesen Antrieb?

00:11:31: Einfach da aus, welche Haltung machst du das?

00:11:33: Weil die Konzertation ist ja

00:11:34: noch über wie folgt.

00:11:35: Das hat auch etwas mit Führung zu tun.

00:11:37: Ja, also du musst das Thema ja, deswegen wollen wir es ja transportieren aus der Politik, auch in unserer Branche.

00:11:41: Du

00:11:41: sprichst ganz stark jetzt gerade Netzwerkarbeit an.

00:11:43: Wofür sitzen wir denn jetzt gerade hier auf der Messe?

00:11:45: Ja.

00:11:46: Und deswegen ist das Thema einfach nur diese hüftliche Hartnigkeits.

00:11:48: So haben wir auch mal ein Projekt in die Realisierung

00:11:50: bekommen.

00:11:51: zu wollen, diesen

00:11:51: Willen auch zu

00:11:52: haben.

00:11:53: Ist ja dann etwas, wo du auch mal Werke versetzen kannst oder die Massen auch mal in der Stadt für dich gewinnen kannst.

00:11:57: Einmal die Massen in der Stadt.

00:12:00: Man muss auch da wissen... Jedes Projekt hat immer Fürsprecher und immer Gegensprecher.

00:12:05: So.

00:12:06: Schlimmstenfalls Fifty-Fifty.

00:12:07: Da muss man sich irgendwann entscheiden, macht man es oder macht man es.

00:12:10: Nachher sind es vielleicht mal sechzig-viertzig, aber du hast immer auch eine Menge dabei, die wollen das.

00:12:15: Die wollen nicht, dass die Innenstadt umgebaut wird.

00:12:17: Die wollen vielleicht nicht, dass Microsoft Kantor und Digital Park oder oder oder.

00:12:21: Da muss man sich überzeugen.

00:12:22: Da kann ich nicht schweigen und sagen, egal, wenn ihr das nicht wollt, die kriegt es trotzdem.

00:12:26: Nein, da muss ich mit den Menschen sprechen.

00:12:28: muss ich auch die Zugehen und die Bürgerversammlung einrufen, dann muss ich die Informationsveranstaltung anbieten, um ins Gespräch zu kommen.

00:12:34: Nicht zwingend, um die Menschen unbedingt überzeugen zu müssen.

00:12:38: Aber ich muss es erklären.

00:12:39: Ich muss erklären, was sind die Themen, was sind die Projekte und warum ist das gut für Bergheim?

00:12:44: Und dann kriege ich in der Regel nochmal einige, die dann sagen, ach ja, das stimmt, da haben

00:12:47: wir gar nicht so viele Erlebnisse.

00:12:48: Ja, Erlebnisse.

00:12:50: Und das ist so auch mein Anspruch, dass sich die Leute mitnehmen.

00:12:54: Und deshalb hatten wir gerade auch beim Microsoft, ich komme immer wieder darauf zurück, weil es gerade so ein riesen starkes Thema ist, und so eine Suchwirkung auch hat und auch noch haben wird.

00:13:01: Ich spüre mich auch hier auf der Messe.

00:13:03: Einfach viele Unternehmen kommen und sagen, wow, was da in Berke passiert.

00:13:09: Cool.

00:13:09: Da klopfen Unternehmen an die Türe, die wussten vor zwei Jahren noch nicht mal, wo Berke liegt.

00:13:13: Die wollen jetzt nach Berke.

00:13:15: Weil einfach erkennbar ist, das muss ja schon irgendein Grund haben, dass

00:13:19: man das machen kann.

00:13:21: Aber wie nimmst du denn bei dieser ganzen Dynamik die Kollegen aus der Verwaltung

00:13:24: mit?

00:13:24: Das

00:13:25: ist ja durchaus, also du hast ja einen großen Antrieb nach vorne zu gehen und da passiert eine ganze Menge und das sind aber auch viele Sachen ja vielleicht noch nicht ganz klar.

00:13:33: Man kann also noch nicht ganz klar sagen, okay, die Richtung soll jetzt gehen, aber irgendwie musst du die Leute ja führen in

00:13:39: einer Situation,

00:13:40: wo sie ja

00:13:40: einen Arbeitsplatz haben,

00:13:41: der zunächst, sagen wir mal vorsichtig, richtig sicher

00:13:43: ist.

00:13:44: Total.

00:13:45: Das ist auch da eine große Herausforderung, wenn ich sage, wir haben tausend zweitende Mitarbeiter.

00:13:51: Die sind unterschiedlich motiviert.

00:13:53: Die sind aber auch unterschiedlich belastet.

00:13:55: Man muss da einfach auch immer schauen, dass man es nicht überzieht, dass man es nicht übertreibt.

00:14:00: Man muss erkennen, wenn jemand auch an die Belastungsgrenze kommt, dann muss man auch mal wieder an den Gang zurück schalten.

00:14:06: Ich bin in der Regel versuche schnell unterwegs zu sein.

00:14:09: Lass mich dann aber auch einmal überzeugen, wenn ich merke, es ist zu schnell, dass man dann einfach auch da miteinander spricht, mit dem Team spricht.

00:14:16: Ich habe ein hochmotiviertes Team.

00:14:18: Ohne dieses Team wird es einfach nicht funktionieren.

00:14:21: Kein Projekt würde noch ansatzweise umgesetzt werden können, wenn es dieses Team nicht gäbe.

00:14:26: Da steht der Bürgermeister, ist nämlich dumm da, wenn er keine Mitarbeiter hat, die das mitziehen.

00:14:31: Also da geht es auch immer wieder durch eine gute Führung, durch einen guten Führungsstil.

00:14:39: Kommunikation auch.

00:14:39: Kommunikation, miteinander zu sprechen.

00:14:42: Ich will das von uns sagen, ich habe einige Geschwere hier auf der Ex-UHR.

00:14:45: Wo es genau darum geht.

00:14:46: Also ich fragte mir zum Schluss, was wünschen Sie sich von Politik und Immobilienbranche?

00:14:50: Der Großteil sagt Verständnis der Verwaltung für einander gewinnen.

00:14:53: Ich hatte einen Entwickler, der sagte sogar Verständnis mal, also mal Verständnis für die Leute in der Verwaltung haben, für die Mitarbeiter, die

00:15:00: den Bauantrag

00:15:00: waren, weil die einen guten Job machen, weil die oftmals gar nicht wissen, was da auch hinten dranhängt.

00:15:06: Aber da muss man dafür sorgen, das ist auch eine Aufgabe von dir.

00:15:09: Total.

00:15:11: Wir sagten, das ist auch mein Job,

00:15:12: Verständnis für beide Seiten

00:15:14: zu wecken, weil der Verwaltungsbaptel gar nicht weiß, was hinter einem Antrag steckt, wie viel Geld steckt, wie viele Menschen stecken, wie viele Existenzen stecken.

00:15:21: Das ist glaube ich eine ganz wichtige Aufgabe, die wir haben.

00:15:25: Sowohl was die Mitarbeitende betrifft, aber auch was die Bürger betreffen.

00:15:30: Mir ist es wichtig, dass die Mitarbeiter in der Bürgerschaft guter stehen.

00:15:34: Was du auch gesagt hast, dass man den Menschen erklärt, was tut eine Verwaltung?

00:15:39: Was leistet ein Mitarbeiter?

00:15:41: Die kriegen eine Regelprügel für das, was eben nicht gut läuft, selten lobt für das, was gut läuft.

00:15:45: Das ist dann irgendwie selbstverständlich.

00:15:47: Das muss man verstärken.

00:15:49: Deshalb muss man sehr respektvoll miteinander rumgehen und da gehören eben auch Dinge dazu, dass man mit den Mitarbeitenden spricht, dass man sie lobt, dass man ihnen die Wertschätzung gibt, die sie einfach verdient haben.

00:16:03: Und dann sind die so leistungsfähig.

00:16:07: So ein Leistungsstab.

00:16:08: Wir haben einen Bebausband für Microsoft in zwölf und halb Monaten, in dreizehn Monaten, zum Satzungsbeschluss gebracht.

00:16:14: Da brauchen andere Städte drei bis vier Jahre für so einen Satzungsbeschluss.

00:16:18: Wir haben die Baugenehmigung in dreieinhalb Monaten, vielleicht die erste Baugenehmigung.

00:16:22: Ich will nicht sagen, wie lange das in Köln dauert.

00:16:24: Das ist wieder für sich klar.

00:16:26: Aber es sind so Beispiele, funktioniert nur... Funktioniert nur?

00:16:31: Nein, so war es nicht.

00:16:32: Ich kenne nur die Durchschnittszahlen.

00:16:34: Das ist

00:16:34: nicht schlimm.

00:16:35: Wir nehmen das so auf.

00:16:36: Genau, das können wir auf so bringen.

00:16:39: Das soll einfach mal zeigen, dass die Mitarbeiter schon motiviert sind.

00:16:42: Man darf es nur nicht überziehen.

00:16:44: Man muss irgendwann erkennen, geht es rein.

00:16:45: Du hast so ein Fingerspitzengefühl.

00:16:47: Ich glaube, dass das eine, wir finden es so einfach, eine sehr gute Mediatorenrolle.

00:16:50: Man muss ja zwischen den ganz guten Fronten irgendwie übersetzen und dann auch dementsprechend so ein bisschen ... für viele Ampults haben zu wissen, wie du gerade gesagt hast, wann setzt sich die Zitronenpresse an, wann mache ich zu viel, dass immer noch ist einfach so schön der Wille zur Realisierung auch da ist und nicht so nach dem Motto ist mir zu negativ, um sich irgendwie nicht mehr zu freuen.

00:17:08: Das ist so ein negatives Pendel dann eigentlich.

00:17:11: Warum?

00:17:12: Wenn die Leute brauchts

00:17:13: was abschalten.

00:17:15: Hättest du nicht Schleichwerbung?

00:17:17: Ich glaube Volker muss uns schon mal köschklar machen gehen, ne?

00:17:21: Darf ich doch nur noch eine Frage stellen?

00:17:23: Klar.

00:17:24: Wohne Niedersachsen.

00:17:25: Ich habe das jetzt noch aus der Channel erledigt.

00:17:27: Aber man redet oft drüber, dass man in den Diskurs geht, muss auch mit den Parteien,

00:17:30: die man vielleicht jetzt nicht unbedingt

00:17:31: am Herzen hat, die

00:17:32: vielleicht ein bisschen anders gefärbt sind, so wie schon die ins Urteil, das heute blau ist.

00:17:37: Sonst muss man ja miteinander reden

00:17:39: auf irgendeiner Basis.

00:17:40: Wie geht

00:17:40: man als Bürgermeister mit so einer Situation,

00:17:42: um dass man

00:17:44: ja zukünftig der Leute sitzen hat, die man mit dem man völlig konträrerein ist, aber wenn man irgendwie miteinander klarkommen muss?

00:17:51: Ich sage immer, man muss miteinander umgehen, man muss aber schon die Grenzen klar aufzeigen.

00:18:00: Für mich sind es immer so, häufig zitiert die Brandmauer.

00:18:04: Für mich kommt eine Zusammenarbeit mit dieser Farbe definitiv nicht in Frage.

00:18:13: Das ist für mich so steht, die Brandmauer steht.

00:18:16: Aber trotzdem... hat man als Bürgermeister natürlich die Pflicht in einer Art Sitzung geben, mit allem neutral und gleichermaßen nicht.

00:18:24: Das heißt, die werden Wortmeldungen haben, die werden Anträge stellen, so wie alle anderen.

00:18:30: Die müssen behandelt werden, die müssen diskutiert werden.

00:18:32: Und ich glaube, genau da kommt es ja dann auch darauf an, die durch Argumente, durch die Themen, die man hat, im Grunde wieder ein Stück weit... Es ist auch das ganz offen rauszudrängen, dass wir damit überzeugen, dass bei der nächsten Wahl nicht mehr Neuen im Stadtrass sitzen, sondern wieder nur noch drei, so wie das die letzten Verfahren waren.

00:18:54: Aber was Recht eben umgehen muss, man miteinander.

00:18:57: Man muss aber nicht zusammenarbeiten.

00:18:59: Das werden wir definitiv nicht tun.

00:19:01: Deshalb werde ich und darauf gedacht sein, dass die demokratischen Fraktionen noch enger zusammenarbeiten als das früher der Fall.

00:19:08: Dass wir uns bei wichtigen Themen insoweit noch im Vorfeld abstimmen und konsensfähige Lösungen präsentieren.

00:19:14: damit es nicht zu dummen Abstimmungen kommt.

00:19:16: Man muss ja auch in den Bürgern, die diese Partei gewählt haben, auch in den Diskurs geben, zu fragen, warum tut ihr das und wer schon den einen oder anderen wieder zurückkommt.

00:19:26: Ganz schwierig ist dem.

00:19:27: Ganz, ganz schwierig ist dem.

00:19:30: Man muss

00:19:31: die Gründe hinterfragen, warum sie es tun.

00:19:34: Ich glaube, damit ist Deutschland wirklich

00:19:35: da positive Ergebnisse zu erzielen, sodass man zeigen kann, dass die handelnde Partei dementsprechend einfach nur das Ergebnis sprechen zu

00:19:42: lassen.

00:19:42: Ganz offen.

00:19:44: weil manchmal kommen ja so höhere Argumente, die man ganz schön nachvollziehen kann.

00:19:48: Genau, es ist, es ist aber zu viele halt eine Systemfrage, da geht es wenig um Themen, wenig um Projekte, da geht es einfach darum.

00:19:54: Vollkommen.

00:19:55: Nein, die haben... Wir müssen

00:19:56: jetzt mal

00:19:56: kommen.

00:19:57: Ja, aber das ist man da schon die... Ja, die Frage können wir gerne noch machen.

00:20:11: Im Moment findet auf Ministerialebene mit Henrik Wüst eine Abstimmungsprozess statt.

00:20:16: Wir wissen, wie viel Geld nach Nordrhein-Westfalen kommen.

00:20:19: Wüst hat gesagt, das meiste kommt zu den Kommunen.

00:20:22: Das heißt, nach zehn Milliarden kommen noch Nordrhein-Westfalen.

00:20:25: Ich gehe mal davon aus, wenn das meiste, dann sind es ja mehr als neun und es wäre es nicht das meiste.

00:20:30: Es wird vorhanden, dort werden elf Milliarden in den Kommunen kommen, was auf dem Weg vom Ministerium zu den Kommunen noch abgegriffen wird.

00:20:38: Da gibt es ja noch dann... Die Bezirksregierung, da gibt es den Kreis, die vielleicht auch noch das eine andere Hepschen haben wollen, dann muss man wissen, wenn am Ende von den Elfmilliarden vielleicht in acht Räumen bei den Kommunen ankommen, dann gibt es den sogenannten Königsteiner Schlüssel, das ist im Wesentlichen eine Aufteilung nach

00:20:55: einem Monat Zeit,

00:20:57: dann wissen wir, dass in Berkeim pro Jahr vielleicht noch sech bis siehunderttausend ankommen.

00:21:01: Das ist Geld, aber nicht so viel, dass man damit unglaublich viel machen kann.

00:21:08: Da mache ich keine Straße von.

00:21:10: Da mache ich auch kein großes Sanierungsprogramm von Schulen und Grund.

00:21:15: Da haben wir einfach ganz andere Zahlen, die wir bräuchten, um das damit abzudecken.

00:21:20: Das soll nicht heißen, dass es schlecht ist, was da kommt, aber es ist nicht so viel, wie man auf den ersten Blick glauben mag.

00:21:26: Schön, dass wir relativiert

00:21:30: sind, weil man denkt immer, jetzt werden alle Schulen

00:21:32: tippiertoppig werden.

00:21:34: Das wäre schön.

00:21:35: Das wäre schön.

00:21:36: Arbeiten wir trotzdem dran, dass die Schuhe ein bisschen topper werden.

00:21:40: Aber es wird für Schritt.

00:21:42: Gerne.

00:21:43: Danke, dass du zu Gast warst.

00:21:44: Mega.

00:21:45: Auf der Kölsch gleich.

00:21:46: Auf der Kölsch.

00:21:47: Wir sehen uns.

00:21:48: Danke.

00:21:49: Wo höre ich das?

00:21:51: Im Internet bei Spotify überall.

00:21:53: Nicht schick jetzt.

00:21:55: Macht es gut.

00:21:56: Danke dir, bis gleich.

00:22:19: Tschüss.

00:22:25: Ich fand die Einstellung ziemlich cool, muss ich ganz ehrlich sagen.

00:22:27: Ja, weil das hat mich sehr, sehr interessiert, wie man das trotz, also wir reden ja immer nur über die negativen Beispiele.

00:22:33: Jetzt haben wir wirklich mal ein positives Beispiel bekommen und was die Rundvoraussetzung für diese Konstellation

00:22:37: ist.

00:22:38: Projekte erfolgreich.

00:22:40: Und auch mal mit so Leuchtencharakter irgendwie durchzubekommen, wie wir es ja gerade gesagt haben, weil wir hätte gedacht, das habe ja kein Microsoft gott.

00:22:46: Ja, und das sind einfach Konstellationen.

00:22:48: Jeder denkt immer so, ach, das schaffen wir sowieso nicht.

00:22:50: Bis einer kommt, desto noch mal mal machen.

00:22:52: Kennst du die

00:22:52: Gründe?

00:22:53: Warum?

00:22:53: Weil so welche Prozesse waren da vor?

00:22:57: Wie viel Geld du bespielt?

00:22:59: Interessanterweise hatte ich damit nicht durch die Kommunen zu tun, sondern im beruflichen Kontext, relativ am Anfang.

00:23:06: Aber tatsächlich gibt es da ziemlich viel Stillfragen und ich glaube, ich müsste ziemlich viel Geld bezahlen, wenn

00:23:11: ich da jetzt zu bin, zu erzählen.

00:23:13: Deswegen würde ich das mal so sagen.

00:23:17: Die Gründe, die maßgeblich waren, glaube ich, ist diese Trasse, diese

00:23:21: Internet-Trasse,

00:23:22: die von Frankfurt nach Amsterdam läuft und die mehr oder weniger direkt durch Bergheim

00:23:25: auch

00:23:27: läuft.

00:23:28: Und

00:23:29: es gibt ja

00:23:30: diesen, genau, diesen Internetknotenpunkt Cix und den D-Cix, der liegt ja in Frankfurt.

00:23:36: Und dann war halt klar, ein NRW muss auch irgendwie einer liegen.

00:23:41: Ja.

00:23:41: Aber ich hatte mal gehofft, dass der Entwerker liegen würde, aber dass es dann so schnell irgendwie in so eine Richtung geht,

00:23:48: das

00:23:49: ist dann schon irgendwie cool

00:23:50: hat.

00:23:50: Aber einfach, das ist einfach

00:23:52: wahnsinnig viele Themen, die da zeitgleich aufkommen für eine Verwaltung, die einfach kleines für diese ganzen Themen und die ja auch ein Alltagsgeschäft zu bewältigen

00:23:59: hat.

00:24:00: Das ist einfach

00:24:00: wahnsinnig krass.

00:24:01: Und es ist ja auch nicht so, dass jetzt das Land

00:24:04: gekommen ist und

00:24:04: gesagt hat, herzlichen Glück und ihr kriegt einen Digitalpark.

00:24:07: Das ist übrigens ein Digitalpark.

00:24:09: Hier habt ihr unser White Paper und so macht ihr es jetzt.

00:24:12: Das

00:24:12: war ja überhaupt gar

00:24:13: nicht klar.

00:24:13: Was ist denn eigentlich ein Digitalpark?

00:24:14: Also da sind schon echt viele Prozesse auch angestoßen worden.

00:24:19: Da wollte ich ein bisschen hinkriegen, aber

00:24:20: wollte nicht

00:24:23: hin.

00:24:24: Wie entscheide ich denn dann, was ist ein Digitalpark und so?

00:24:26: Da wurde dann Wirtschaft

00:24:28: und

00:24:29: Bildung

00:24:29: und

00:24:30: öffentliche Hand zusammengebracht

00:24:31: und dann zu sagen,

00:24:33: was muss denn da passieren?

00:24:37: Konkurrierst du dann mit Köln-Erenfeld und Berlin?

00:24:42: Also ich finde generell trotzdem einfach diese Haltung, die uns einfach mal aufgezeigt hat, was sehr, sehr wichtig sein wird, für welche Kompetenzen denn zukünftig einfach wichtig sein werden, finde ich.

00:24:52: Und es bedarf halt einfach auch anderer Kompetenzen, um hier in einer Kommunikationsstärke, in einem Dialog einfach auch mit gewissen Gegenbewegungen umgehen zu können.

00:25:03: Ich will jetzt hier keinen Phasenschwein wieder aufstellen, aber mit einer gewissen Residenz zu tun, mit Vorbereitung, wie wir es gerade gehört haben, wie viele Leute sind unvorbereitet auf eine gewisse Situation.

00:25:12: Wenn du wirklich in einer Argumentation gehst, musst du die andere Seite verstehen.

00:25:15: Das heißt, dieser Perspektivwechsel ist hier schon in der Vorbereitung verankert.

00:25:20: Das ist für mich etwas, was hier wirklich ganz stark rauszufiltern war, welche Kompetenzen es einfach für die Zukunft benötigt und was für ein Anforderungsprofil für zukünftige Kommunen oder Bürgermeister einfach dann wünschenswert wäre.

00:25:31: Das ist meine Meinung.

00:25:32: Kannst du auch.

00:25:33: Was fandet

00:25:33: ihr am

00:25:33: krassesten auf der Expo bisher?

00:25:36: Wie warm es in diesem Raum hier ist.

00:25:39: Sorry, Inmose, Inmose.

00:25:40: Psst, das war mir.

00:25:41: Ich hab dich gesaut.

00:25:43: Hast

00:25:43: du

00:25:44: das gemacht, was wir an den Staunen ist?

00:25:46: Ja.

00:25:46: Siehst du, er hört dann nicht mal zu.

00:25:47: Doch.

00:25:57: Doch, doch.

00:26:01: Dein Schneuzer.

00:26:03: Ich hab so oft über welche Welt gesprochen, die wir letzten Jahr haben.

00:26:07: Okay.

00:26:08: Das fand ich erstaunen, also wirklich fachlich.

00:26:14: Ja.

00:26:15: Finanzierung war ein starkes Thema.

00:26:17: Ich

00:26:18: hab mit dem... Ich habe über das Wettbewerb geredet.

00:26:23: Sehr viel mit Standskunden, mit neuen Kunden, wie generell.

00:26:28: Einfach mal Feedback einholen, was besonders gut bei uns ist, was man gut findet.

00:26:34: Und was wir eventuell verbessern können.

00:26:36: Fand ich gut.

00:26:37: Du warst gar nicht

00:26:40: so besser.

00:26:44: Das fand ich sehr aufschlussreich.

00:26:46: Und dann kamen wir auch sehr schnell einfach zu einem Konsens.

00:26:48: Und das fand ich sehr gut.

00:26:49: Weil wir seit langen Jahren einfach schon die Kunden jetzt oder auch Neukunden an dem festgemacht haben, was sie uns als Marsch gute mitgegeben haben.

00:26:58: Und auf einmal war es alles klar, wir haben eine Einigung.

00:27:00: Das ist auch schön, weil es einfach heißt, wir müssen, wir sind da nicht zu forschen, sonst wie ich fad das echt cool.

00:27:05: Ihr seid voll sachlich für meine Frage.

00:27:07: Ja, eben.

00:27:08: Ich habe jetzt,

00:27:10: ich wollte,

00:27:11: ja, aber das wurde abgelehnt.

00:27:12: Das kriegen nur Mädchen.

00:27:14: Diskriminierung.

00:27:16: Ich freu mich gemaubt.

00:27:16: Liebe IZ, ihr wisst Bescheid.

00:27:18: Ja.

00:27:20: Nee,

00:27:21: tatsächlich finde ich es total

00:27:22: spannend, dass dieses Jahr

00:27:23: die Anzugschuhdichte, der enorm...

00:27:28: Die Sneaker sind zurückgekommen und ich habe mich gefragt, ob das das mit der Marktsituation hat, dass wir jetzt wieder zurückgehen zum Soliden, zu dem, was uns ein...

00:27:36: Was ist das?

00:27:37: Das ist ein Wetterding.

00:27:38: Das ist ein modisches Ding.

00:27:39: Lofas sind gerade

00:27:40: zu beenden.

00:27:41: Oder nicht bei dem Wetter.

00:27:42: Ich

00:27:43: kritisiere mich da nicht wegen meinen Lofan.

00:27:46: Ich glaube schon, dass das was wieder mit Seriosität und Vertrauen wieder zu tun haben.

00:27:49: Das ist hundertprozentig.

00:27:50: Das weiß es, Nika steht doch nicht für

00:27:53: uns.

00:27:55: Du bist doch genauso, wie wir weg sind von Diversität.

00:27:57: Ja, aber das ist doch genauso weg, wie wir von der... Da haben wir doch so einen Tomaten.

00:28:00: Der ist mir doch egal.

00:28:02: Du hast auch gerade gefragt, hier mit Sneaker oder Jogginghose hier rumlaufen und so.

00:28:05: Du warst auch wieder auf Hoodie.

00:28:06: Aber mit Jogginghose

00:28:07: sind alle... Du wolltest auch schon wieder beim Hoodie hier loslegen.

00:28:09: Das geht nicht.

00:28:10: Ich sag's euch, das ist wirklich... Das hat einfach wieder etwas damit zu tun, dass man ernst genommen werden soll und nicht lapidar jeden Auftrag einfach bekommt.

00:28:17: Wie findest du meine Schwur?

00:28:18: No comment.

00:28:19: Sehr komfortabel.

00:28:20: Nein, ich find's gut.

00:28:22: Ich find's gut, aber ich find,

00:28:24: du bist einfach ein bisschen

00:28:26: scheißes nicht.

00:28:31: Du hast

00:28:33: einfach

00:28:34: eine

00:28:35: andere Farbe als die ganzen Blau-Bing-Wing-Ansche.

00:28:37: Ja, das war auch ein Kriterium.

00:28:39: Natürlich.

00:28:40: Ich hätte fast eine ähnliche Hose

00:28:41: angezogen heute, aber

00:28:42: das ist gut.

00:28:43: Ich hab mich beratschtragend mit meiner Frau und ich dachte, ich ziehe die braune

00:28:46: Hand zu.

00:28:46: Und ich sag, danke für nichts.

00:28:49: Aber...

00:28:50: So ist es mir mal, ja?

00:28:51: Aber alles okay.

00:28:51: Aber du hast recht.

00:28:52: Ich habe wieder

00:28:53: mehr Kramatter gesehen.

00:28:56: Ja.

00:28:57: Ihr wisst ja, wir haben letzte Woche spekuliert.

00:28:59: Also ich wollte eigentlich auch eine Kramatter anziehen und ich habe es vergessen zu nehmen.

00:29:02: Ja, das ist aber gar nicht klar.

00:29:03: Und es wäre aber auch wild gewesen, wenn ich jetzt noch eine Kramatte in diesem Anzug... Was hast du gesagt?

00:29:07: Hörst du mir eigentlich zu?

00:29:08: Ich gebe doch gerade zu, dass ich es eigentlich angekündigt hatte, aber eh nicht in die Umsetzung bekommen habe.

00:29:13: Warum?

00:29:16: Offen gesprochen mache ich einfach mit den Outfits, die ich da mitgenommen habe, dann noch so unschlüssig, dass ich dann einfach die Geradenauswahl nicht mitgenommen habe.

00:29:26: Das war dann für mich in dieser Konzession nicht essentiell.

00:29:29: Du hast

00:29:29: es nicht gefühlt.

00:29:30: Ich habe es nicht gefühlt, genau so was.

00:29:34: Ich muss mich doch seriös vorstellen.

00:29:37: Das riechliche Unterwegs.

00:29:39: Aber ich finde deine Farbe toll.

00:29:40: Weil ich plaffe

00:29:41: Schuhe an habe und blau ausgestümen

00:29:47: oder was?

00:29:47: Ja.

00:29:48: Wenn dir jemand blöd kommt, kannst du dir hinten eine Puppe treten.

00:29:52: Die man auch regelmäßig in der Tamaris-Werbung sieht.

00:29:55: Die sind aber tatsächlich nicht

00:29:56: von Tamaris, aber

00:29:57: okay.

00:29:58: Das musst du dir jetzt mal klargestellt

00:30:00: werden.

00:30:02: Es gibt auch eine Kollektion von Tamaris, die sehr bequem ist.

00:30:06: Leute, wenn ihr Mittwoch von der Messe fahren, mit welchem Feeling

00:30:09: werdet ihr fahren.

00:30:10: Boah, das ist aber montagsschwer zu sagen,

00:30:12: weil das muss ja

00:30:13: erst mal... Das ist auch vom Montag, die ist um vier, drei

00:30:15: Uhr.

00:30:15: Das ist korrekt, aber das müssen sich erst mal die siebenundachtzig Termine, die bisher stattgefunden haben, irgendwie sortieren.

00:30:20: in meinem Kopf.

00:30:21: Du fragst schon nach einem Fazit, dass ich...

00:30:23: Boah.

00:30:23: Vielleicht ist das einfach eine Bestiegelung, eine Hypothese, die du einfach hast, so.

00:30:27: Also, meine These ist...

00:30:29: Wenn ich in die Zukunft wicke, dann höre ich tatsächlich weniger Schöngeräte, habe ich das Gefühl?

00:30:35: Habe ich aber letztes Jahr auch schon

00:30:36: gesagt?

00:30:36: Also, ich

00:30:37: habe schon das Gefühl, dass es ehrlicher

00:30:38: ist.

00:30:40: Ich habe über konkrete Projekte gesprochen, tatsächlich.

00:30:42: Also nicht mehr nur hypothetisch, das finde ich ganz gut.

00:30:46: Was heißt konkret?

00:30:47: Die Leute sagen mir auch mal am Tolle, die sprechen.

00:30:49: Die habe ich auch für

00:30:50: die Schnecklöten.

00:30:50: Nein, schon eine Verbindlichkeit, die da drin ist.

00:30:52: Ich glaube, eine Verbindlichkeit werden

00:30:53: muss.

00:30:53: Dass du konkret über eine Sache sprichst, die du gemeinsam umsetzen

00:30:56: möchtest.

00:30:56: Ja, so.

00:30:58: Und nicht so theoretisch.

00:30:59: Genau,

00:30:59: wir müssen mal genommen.

00:31:01: Aber was ich

00:31:02: auch sagen muss, ist

00:31:03: schon eben so an der Seite von einem großen Stand.

00:31:06: Und hat man so in die Gesichter geguckt, der Menschen, die da gerade alle ihre Termine hatten.

00:31:10: Die sahen alle wahnsinnig unzufrieden aus.

00:31:12: Ich glaube, das liegt auch ein bisschen daran, dass wir nicht das klassische Expo-Wetter haben, wo man zwischendrin halt auch viel draußen ist.

00:31:18: Wir sind halt jetzt schon viel drin.

00:31:19: Und ich habe auch das Gefühl, dass es nicht ganz so überlaufen ist wie die letzten Tage.

00:31:23: Eigentlich war der Motor ja immer so, dass er dich durch die Reihen geschoben hat.

00:31:26: Hatte ich jetzt heute gar nicht so viel, obwohl es geregnet hat.

00:31:28: Aber vielleicht war ich auch in den falschen Hängen, in

00:31:30: den falschen

00:31:31: Hallen dafür.

00:31:31: Aber ich muss mich auch noch dran gewöhnen, dass C-Eins... Und jetzt war jetzt irgendwie

00:31:36: gerade nicht gespielt, wir

00:31:36: waren nur eine von den beiden.

00:31:37: Irgendwie so, ja.

00:31:38: Was ist neu,

00:31:38: das habe ich noch nicht ganz verstanden,

00:31:40: aber... Ja.

00:31:42: Aber du hast doch nicht recht.

00:31:43: Ich glaube auch, man hat die Meinung, das ist voll, das ist schon nicht leer.

00:31:46: Aber es stehen auch die ganzen Wunderchen von uns auf den Geschätzen, die immer draußen

00:31:50: stehen.

00:31:50: Ja.

00:31:50: Also,

00:31:51: wie man sich mit der Hand stehen, weil die ganzen Bühne stehen und die daherige Sprechen machen, geht sich jetzt halt alle in den Hallen.

00:31:56: Ja.

00:31:56: Und wenn man liegt dazu ein, dann ist es nicht übermäßig

00:32:00: voll.

00:32:00: Ja.

00:32:01: Ja gut, habt ihr ein super Fazit gemacht, was ist dein Fazit?

00:32:05: Ist doch

00:32:06: egal.

00:32:08: Auch schon an Listen

00:32:08: haben, Faziz.

00:32:09: Oder?

00:32:10: Faziz.

00:32:13: Ja.

00:32:13: Faziz.

00:32:14: Ich muss

00:32:16: gerade

00:32:19: sagen...

00:32:23: Wie müde bist du auf einer Skala

00:32:30: von... Ich

00:32:35: sag das doch vorher, warum sitzen wir mit dir jetzt zusammen?

00:32:39: Danke, vielen Dank für nix.

00:32:41: Teilen ist mehr Sasse.

00:32:43: Ihr Mutsystem

00:32:44: kennt ihr auch

00:32:44: nicht, ne?

00:32:45: Kenne ich.

00:32:45: Hast

00:32:46: du schon mal von gelesen?

00:32:47: Also mein Fazit.

00:32:50: Also ich glaube schon, dass wir für uns eine sehr positive Expo haben werden, weil auch die Vorbereitung hier... Sehr gut und zielgerichtet war, muss ich ganz offen sagen.

00:33:01: Das war jetzt gar nicht so eine langjährige Vorbereitung, aber es war sehr konkret und wirklich eine verbindliche Vorbereitung, was man wusste, worüber man spricht.

00:33:07: Und ich glaube schon, dass man da sehr gute neue Kooperationen oder auch alte Kooperationen wieder aufleben lassen kann.

00:33:12: Und damit bin ich eigentlich schon vollkommen zufrieden.

00:33:14: Normalerweise bin ich ja nach dem Motto, keine Erwartung, keine Enttäuschung.

00:33:18: Aber,

00:33:19: fünf

00:33:19: Euro frage ich rein.

00:33:20: Das ist ein trauriges Lebensmotto.

00:33:22: Nein, das

00:33:22: ist super.

00:33:22: Du

00:33:23: arbeitest mit Menschen.

00:33:25: Das

00:33:25: ist zehn Euro,

00:33:26: das ist definitiv zehn

00:33:27: Euro.

00:33:30: Ich muss ganz offen

00:33:30: sagen, dass

00:33:31: die Wahrnehmung auch realistischer wird.

00:33:34: Die eigene Wahrnehmung, das finde ich ist für mich ein super gutes Fazit.

00:33:36: Ich hoffe wirklich, dass sehr viele die Eigenreflektion wie das Unternehmen, die Handelpersonen im Markt wahrgenommen werden, wirklich ehrlicher und auch besser gegriffen

00:33:48: werden.

00:33:49: Ich hoffe, dass es so bleibt.

00:33:50: Trotz

00:33:51: meiner Liebe zu Sneakern,

00:33:53: dass die Leute

00:33:58: auch wenn sie wieder geschniegelt

00:33:59: sind, trotzdem diese Ehrlichkeit beinahe mit.

00:34:01: Das hat mich immer so das Gefühl.

00:34:03: Ich ziehe für dich mal ein Sneakern,

00:34:05: ist das okay?

00:34:05: So, ich bin irgendwie

00:34:06: sehr froh zu kommen.

00:34:09: Vielleicht ist es so viel Bromance hier.

00:34:10: So, dann

00:34:11: einfach gleich die Messer.

00:34:12: Wir gehen jetzt zum Vollgang.

00:34:13: Auf ein Kalt, Leute.

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