#probezeit 21 - Vertrauen

Shownotes

Alle Folgen gibts auch unter: www.immobilienmanager.de Mehr Informationen zu Jochen Schenk: https://js-impulse.de/

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00:00:01: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcast Hashtag Probezeit, Menschen macht Immobilien.

00:00:06: Heute geht es um ein Thema was ich besonders wichtig finde, denn seitdem ich in die Branche gekommen bin und immer wieder gehört habe andere, dass es ein Peoples Business, hier muss man Leute kennen und man braucht vor allen Dingen eins, nämlich Vertrauen.

00:00:18: Man braucht Vertrauen zueinander zu seinen Mitarbeitern, im besten Fall auch im privaten Umfeld.

00:00:24: und genau darüber wollen wir heute mit einem der profilätesten Köpfe der Branche sprechen, nämlich mit Jochen Schenk.

00:00:29: Jochen Schenk war Vorstandsvorsitzender der Realis und ist bis heute auch noch CIA-Vizepräsident und hat sich mittlerweile selbstständig gemacht.

00:00:38: und mit ihm sprechen wir über alle Facetten von Vertrauen.

00:00:41: Was es im privaten Umfeld bedeutet, welche Rolle es im Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spielt, um warum es eurem Verhältnis zu Kundinnen und Kunden unverzichtbar ist.

00:00:51: Und falls Sie sich wundern, warum Sie nur die Stimme von Thomas und mir hören an diesem Podcast, Janin konnte leider bei dem Gespräch nicht dabei sein.

00:00:57: Trotzdem viel Spaß beim hören.

00:00:59: Ich freue mich ganz besonders, dass wir ein Gast haben in unserer Ausgabe zum Thema Vertrauen, nämlich Jochen Schenk, der lange Jahre Vorstand der reales war einer der größten oder führenden Immobilien Investoren in Deutschland und auch Europa, wenn mir nicht alles täuscht.

00:01:13: Du bist ZIA-Vizepräsident und wie gesagt, dreizig Jahre Erfahrung im Institutionen und auch Privatkundengeschäft, muss man dazu her sagen.

00:01:21: Deswegen glaube ich, bist du prädestiniert dafür, das Thema Vertrauen uns ein bisschen zu erläutern, was es denn in der Praxis überhaupt bedeutet für dich persönlich, aber auch in dem Umgang mit Kunden und nach dem Immobiliengeschäft.

00:01:33: Hallo Jochen, schön, dass du da bist.

00:01:35: Ja, hallo Andrea und Thomas.

00:01:38: Wunderbar, ich freue mich mit euch.

00:01:40: Über dieses wirklich wichtige Thema und immer wichtiger werdende Thema zu unterhalten und die Relevanz aus der Praxis ist in meinen Augen besonders groß.

00:01:51: Andere, du hast gerade die frühere Aufgabe von mir mit der alles angesprochen.

00:01:55: Wir sind ja mal mit fünf Leuten dort gestartet als Start-up.

00:01:59: Da sitzen dann alle um einen Tisch, selbst in den Fünfzehn haben noch alle um einen Tisch gepasst.

00:02:05: Die Mitarbeiterversammlung war fast täglich beim Mittagessen und irgendwann wächst man dann und wir waren zum Schluss hier zweihundertfünfzig Leute.

00:02:13: Da ist das internationalisiert.

00:02:15: Da war das dann eine regulierte KVG.

00:02:17: Da hat man so völlig anderen aufbauen.

00:02:19: Über diese ganze Zeit hinweg muss man überlegen, wie fühlt man denn ein solches Unternehmen auch durch verschiedenste Produkte, Prozesse?

00:02:28: Und das geht letztendlich nur mit einem großen gegenseitigen Vertrauen.

00:02:32: Das heißt, die Mitarbeiter, die zum Teil sehr lange dabei waren, müssen das Vertrauen haben in die Geschäftsführung, dass es den richtigen Weg geht und die Geschäftsführung muss Vertrauen haben, dass das Unternehmen diesen Wandel auch folgen kann.

00:02:46: Und erst daraus entsteht überhaupt ein Erfolg.

00:02:51: Also sehr gut zusammengefasst.

00:02:55: Normalerweise würde ich das gerne als Song so nehmen.

00:02:57: Jochen, wir hatten ja so ein bisschen vorher gesprochen.

00:02:59: Für mich wäre es wichtig, wie würdest du denn persönlich Vertrauen definieren?

00:03:04: Was, wenn du an Vertrauen denkst, was würdest du sagen, sind da elementare oder fundamentale Themen, die da zusammenkommen?

00:03:13: Bevor ich das jetzt definiere, in den Sinne einer wissenschaftlichen Form, würde ich mal die mir zwei typische Weise begegnenden Arten eingehen.

00:03:23: Und eine begegnende Art, und dazu defekte ich, ist eher mal Vielleicht ein Tick zu viel Vertrauen zu geben und dann aufzupassen, ob das auch eingelöst wird.

00:03:35: Das kann man auch im Schreiben mit zunächst mal Grundvertrauen und Autobahn.

00:03:41: Und wenn das funktioniert, ist wunderbar.

00:03:45: Und wenn man dann erkennt, dass das so vielleicht nicht funktioniert, dann muss man die Fahrspuren verändern und das Ganze mehr kanalisieren.

00:03:54: Dann gibt es mehr Entführung und Kontrolle.

00:03:58: Kontrolle ist für mich das Gegenteil von Vertrauen.

00:04:02: Und da sehen wir auch die beiden Ansätze, die wir in vielen Unternehmen, die wir in der Wirtschaft, die wir auch in der Politik sehen, die wir in unserer Gesellschaft sehen.

00:04:14: Nämlich, dass wir weggekommen sind von einem Vertrauensvorschuss, und das mal machen, hin zu einer, ja ich sage schon fast Kontrollwürdigkeit, denn alles das, was wir haben mit Kompleinsvorschriften, mit Überregulierung, dass alles einen Ausdruck von keinem Vertrauen mehr haben, Das Markteilnehmer, dass die Teile der Gesellschaft miteinander funktionieren.

00:04:46: Und da können wir gerne noch mal vertiefen.

00:04:49: Da könnte ich jetzt eine halbe Stunde reden.

00:04:50: Das wäre zu viel.

00:04:51: Was

00:04:51: mich vor allen Dingen interessiert, war das schon immer so, weil ich habe auch schon für Unternehmen gearbeitet, wo Kontrolle das Mittel der Wahl war und nicht dieses Thema Vertrauen, Vertrauensvorschuss geben.

00:05:03: Das hat sich aber in der Zeit von Corona und so extrem gewandelt, weil man ja auch gar keine andere Wahl hatte durch Home Office und Co.

00:05:09: War das bei dir auch schon immer so oder also bist du auch so sozialisiert worden quasi?

00:05:14: Ja, das war schon immer so.

00:05:18: Und da hat man dann auch seine Erfahrungen drin gemacht.

00:05:23: Ich nehme mal ein profanes Beispiel.

00:05:26: Ich habe beschrieben, wo hey, das Unternehmen kommt mit seiner kleinen Mannschaft etc.

00:05:31: Dann haben wir einen Customer Relations Management System eingeführt und meine Divise war einmal.

00:05:37: Die Kalender sind offen und jeder Mitarbeiter kann vollständig sehen, was mit den Kunden gemacht wird und alles, was mit dem Kunden gemacht wird, in die Datenbank gegeben.

00:05:46: Das ist eine neunziger Jahre Denkungen.

00:05:48: Ich kam daher im Sinne von, dass es hat Vertrauen, jeder behält auf seine Daten, jeder eingibt oder rauszieht, damit offenes Unternehmen hat er sehr von profitiert.

00:06:00: Wenn wir in die Regulatur und die heutigen Datenschutzwelt gehen, ist das der diametrale andere Ansatz.

00:06:06: Das heißt nämlich, es gibt überall ein sogenanntes minimal rechte Prinzip.

00:06:12: Ich darf dem Einzelnen nur IT-Messig, Datbank-Messig etc.

00:06:17: den Ausschnitt an Wissen zur Verfügung stellen, den er für seine Arbeit braucht, damit kein Missbrauch passiert.

00:06:24: Und hier stößt ein offenes Unternehmer drüber, mit dem Grundvertrauen, dass das schon keiner mit dem falschen Datenverkehr in den Feierabend geht.

00:06:33: Stößt auf die Vorgabe aus der Regulierung.

00:06:37: Ja, ich muss das alles, wie das schon gesagt, regulieren und mit Minimalrechten eingrenzen und aufpassen, dass da nichts passiert.

00:06:47: Ja.

00:06:48: In dieser Zeit hat sich etwas von, naja, das waren damals, sorry, die Beginne von Internet, zu heute Fishing, Cyberangriffen und sonst was.

00:06:59: Also das muss man im größeren Kontext stellen, relativiert.

00:07:05: Aber nichtsdestotrotz, wir Deutsche sind da vielleicht ein bisschen, ein bisschen überintensiv unterwegs.

00:07:12: Ich bin sehr viel auch in Späten unterwegs.

00:07:15: Es ist bekanntlich auch EU.

00:07:18: Und damit haben die Schweden auch eine DSGVO.

00:07:21: Aber in Schweden gibt es... Öffentlich, wie viel man verdient, es gibt öffentlich, wie was ein Haus gekostet hat, wie oft es zu welchem Preis an wen transferiert wurde.

00:07:36: Es gibt eine Personennummer.

00:07:39: Ohne diese Personennummer, ich hatte ausländer Kriege leider hier keine, ohne diese Personennummer kann man ganz viele Dinge im täglichen Leben gar nicht richtig machen.

00:07:50: Mit der Personennummer ist alles sofort öffentlich und mit den Finanzern verknüpft.

00:07:55: In der gleichen DSGVO, wie wir sie in Europa haben, funktioniert das hier in einer diametral anderen Weise als in Deutschland, wo wir mit sechszehn Datenschutzbeauftragten, Landesdatenschutzbeauftragten, siebzehn Auslegungen haben und alles versuchen irgendwie zu begrenzen, zu kontrollieren etc.

00:08:18: Völlig andere Ansätze.

00:08:20: heißt, Es kommt auch aus der Denke des Staates, aus der Denke der Gesellschaft, aus dem, aus dem, dem erleben, kann man auch Schweden, Neid, das Wort weiß ich gar nicht, ob es hier gibt, völlig anders aufgesetzt, als wir in Deutschland haben.

00:08:38: Da hast du den schönen Switch gemacht von Vertrauen Richtung Neid, denn diese Neid-Gesellschaft, die wir sprechen, die basiert ja auch irgendwie auf, ich vertraue meinem Arbeitgeber, ich vertraue meinem Umfeld.

00:08:50: Hat das in Schweden, merkst du, dass es da andere gesellschaftliche Auswirkungen hat?

00:08:53: Also, man redet gar nicht über das Gehalt, weil es sowieso jeder weiß.

00:08:59: Ja, völlig.

00:09:01: Oder man kann auch darüber reden.

00:09:03: In unseren deutschen Arbeitsverträgen steht ja regelmäßig drin, du darfst nicht darüber reden.

00:09:07: Was dann in der Küche gemacht wird, ist was anderes.

00:09:09: Aber letztendlich hier ist es völlig offen und klar.

00:09:13: Und ich habe aus meinem direkten unmittelbaren Kreis meine Schwiegertochte in Schweden.

00:09:20: Mein Lohn natürlich Deutscher.

00:09:22: Und die hat jetzt meine Schwiegertochte, hat einige Zeit unsere Schwiegertochte.

00:09:26: Das hat einige Zeit jetzt in Deutschland in einer öffentlichen Verwaltung gearbeitet.

00:09:32: Man hat jetzt hingeschmissen und hat gesagt, so wie ihr das macht, geht es nicht.

00:09:36: Ich gehe jetzt wieder zurück.

00:09:39: Vor sechs Wochen sind die zwei in der Stockholm gezogen und sie ist jetzt hier wieder tätig, weil es ist ein anderes Miteinander, ein anderer Umfeld.

00:09:47: Das ist auch die viel schönere Stadt Stockholm.

00:09:49: von daher kann ich das verhehren.

00:09:51: Sie kommt aus Menschenallau.

00:09:54: Da habe ich mich jetzt in die Nesteln gesetzt.

00:09:58: Ich wusste auch, dass wir abdriften werden, aber ich dachte nicht bei dem Thema.

00:10:04: Das ist aber ein sehr, sehr interessanter Punkt, den du gerade ansprichst.

00:10:07: Wir haben uns nämlich auch in diesem Format der zweiten Staffel wirklich den Kopf zermatert, wie wir uns anders positionieren wollen mit diesen vernünftigen Werten, die wir versuchen durch Kommunikation anders zu positionieren und auch diese Vorurteile dieses Schubladendenken einfach wieder aufzuberechen.

00:10:24: Und du hast jetzt gerade aus dieser Geschichte Beispiele auch natürlich erzählt, was das mit einer Kultur macht.

00:10:29: Ja und deswegen ist es wichtig, dass wir diesen elementaren Punkt vertrauen, einfach auch so ein bisschen auf diese Businesswelt darstellen, was das ja wirklich in jede Perspektive gerade gebracht, gesellschaftlich, politisch etc.

00:10:41: und mit einem super Beispiel, was das öffentliche Thema mit sich bringt und wir sind ja langsam so, dass wir nur noch den Finger pointen machen und sagen der andere macht das und das falsch und wir wollen das Ganze soweit in die Richtung wieder bringen zu sagen, wie können wir.

00:10:53: Einfach eine aktuelle Situation, eine Einschätzung, vielleicht von dir haben, wie aktuell dieses Thema Vertrauen gehandhabt wird in Zusammenarbeit, weil wir ja so viele Attizipanten haben in unserer Mobilbranche, dass wir wirklich mal eine Vogelperspektive mal errichten wollen.

00:11:11: Ja, das verstehe ich und das ist gut.

00:11:13: Ich würde mir die Antwort gerne jetzt halt heileteilen.

00:11:15: Das eine vielleicht nochmal ganz kurz, das meiner Sicht, herleiten, nach welchem Fall Park befinden wir uns und warum ist doch die Umkehr in dieser Abkehr so schwer.

00:11:24: Ganz typisch Gesellschaften und erst recht eine so hoch entwickelte, wie in Deutschland, und lassen wir Historie alles mal weg, die entwickeln sich in immer mehr Fachlichkeit, in eine immer größere Arbeitsteilung und damit in einer in einer Zwischenzeit, ich glaube, sechzig oder siebzig Prozent Universitätsabschlüsse von allen.

00:11:50: damit wird das akademische Niveau immer größer.

00:11:54: Daraus ergibt sich typischerweise aber eine Wissenschaft, eine Wissensgläubigkeit im Sinne von auch Absolutheit.

00:12:07: Denn die Wissenschaft ist wichtig, aber diese Wissenschaft ist Wissenschaft, weil sie in immer größerem Detail erklären kann, warum etwas ist.

00:12:18: Das ist aber das Gegenteil von eigentlichem Handeln auf Vertrauen.

00:12:24: Denn es ist die Ausprägung, ja jetzt müssen wir auf einer Aufsichtsbasis die Marktgefährdung, Bundesbank, EZB, BAföH, wir haben gleich drei Institutionen, müssen wir prüfen, wir müssen da regulieren, dass nichts mehr schief geht.

00:12:44: Die Umkehrung der zweite Teil dieses Herkommens ist, dass übertriebene ich im Sinne von, ja jetzt bin ich erfolgreich und wenn ich jetzt eine Gesetzeslücke sehe, Cum-Ex ist doch ganz super.

00:13:02: Da verwechselt man zwischen Legalität und Legitimität.

00:13:07: Und dadurch, dass das verwechselt wird und es vermeintlich legal sein könnte, die aber eigentlich weiß, dass es nicht mehr legitim ist, das zu machen, gibt es damit eine Übertreibung und die Gesellschaft reagiert darauf mit immer neuen und stricteren Vorschriften.

00:13:27: Und aus dieser Straße der immer höheren Wissenschaftlichkeit, der Arbeitsteilung, rauszukommen, ist eine wirkliche gesellschaftliche Aufgabe und es geht es auch im Unternehmen.

00:13:42: Das ist jetzt aufs Unternehmen bezogen, etwas, worüber wir am Anfang sprachen, im Sinne von einer Realistis irgendwann mal, wenn ich darauf hin zurückkomme, ist irgendwann mal mit fünf, mit fünfzehn, mit fünfzig Leuten gewesen, ist unreguliert gewesen und hat dann angefangen, regulierte Produkte zu machen.

00:14:00: Der Prospekt musste so und so auf.

00:14:02: sehen und so und so.

00:14:03: Und barfengenehmig, etc.

00:14:05: Aber das Unternehmen war noch relativ frei.

00:14:08: Spätestens wenn das Unternehmen zur Kavogie wurde, musstest du bestimmte Dinge einziehen.

00:14:14: Ein Riskmanagement, eine Compliance.

00:14:16: Es wurde größer und komplizierter.

00:14:18: Und da drin ein Gespür, ein Klima von, wir arbeiten vertrauensvoll zusammen aufrecht zu erhalten.

00:14:30: war eine enorm hohe Herausforderung.

00:14:35: Es war in meinen Augen, jetzt bezieht das auf mich, weil ich da besonders mehr darauf gelegt habe, mehr als fünfzig Prozent des Anteils einer Tätigkeit.

00:14:45: Immer wieder den einzelnen Moment, nie lass mal deine Fachlichkeitsstück zur Seite und hör auch mal auf deinen Bauch.

00:14:53: Das hält nämlich zusammen.

00:14:55: Und Und hast du denn mit deinem gegenüber, mit dem du jetzt in dem Deal gerade nicht klarkommst, mal geredet, warum der was anderes will?

00:15:05: Dass der was anderes will, ist klar.

00:15:08: Aber was ist sein Motiv?

00:15:11: Und diese Motivsucher bedeutet nämlich die Einlassen.

00:15:15: Und die Einlassen kann man nur, wenn man vertraut.

00:15:20: Das ist der Spiegel, von dem du mich eben sprach, dass du wissenschaftlicher etwas bist und dass du hoch Akademisch etwas ist, desto schwieriger ist das Einlassen, weil es nämlich eine völlig andere Dimension ist.

00:15:38: und in vielen Unternehmen.

00:15:41: Ihr habt den RR Podcast gemacht, da drin war sicherlich auch dieser Aussage, in vielen Unternehmen hat man eine immer höhere Fachlichkeit, aber Führungskräfte, die das wirklich als motivierende Führung machen, sind irre schwer zu finden, weil wir überall die ausgeprägte Fachlichkeit haben.

00:16:00: Das ist genau dieses Thema.

00:16:02: Und jetzt letzter Satz.

00:16:05: Vertrauen fängt nämlich bei sich selbst an.

00:16:09: Wenn ich mir selber in die Welt nur Ratio vorstelle und alles andere Ausglammere oder weitgehend Ausglammere, wie auch den Zugang zu mir selbst und mir meine eigene Emotionalität letztendlich als Unkursche nicht erlaube oder nicht zugänglich mache, dann tue ich mir mit Vertrauen auch schwer.

00:16:32: Weil dann wird nämlich alles nur noch Kontrolle, Wissen, Logik.

00:16:38: Vertrauen ist aber nicht Logik.

00:16:42: Im Vertrauen ist Bauch.

00:16:44: Total.

00:16:45: Jetzt ist nur die, wenn wir mal den Sprung zur professionellen Immobilienbranche machen, in der wir uns ja bewegen, die ist akademisiert.

00:16:51: Da sind lauter Akademiker, Ränder rum.

00:16:54: Und wie hast du Vertrauen in deinem täglichen Business jetzt nicht nur intern, sondern auch extern wahrgenommen?

00:17:03: Das wird auf ganz Wesentliches und... Das muss man mit sich selbst ausmachen, im Sinne von sich selbst beim Baucherspürn.

00:17:13: Mit wem macht man einen Deal und mit wem macht man keinen Deal.

00:17:18: Es möchte ich hier keine Namen nennen, aber es hat zwei große bekannte Projektentwickler gegeben, mit denen haben wir am Anfang mal zusammengearbeitet und dann habe ich nach bestimmten, also nach persönlichen Treffen um äußert Leute, das machen wir nicht mehr.

00:17:31: Punkt.

00:17:33: Ich konnte nicht genau sagen, warum.

00:17:35: Aber das war ein Gefühl, nee, das so nicht mehr, dann machen wir mit anderen.

00:17:41: Ich begleite gerade einen Projekt der Entwickler im Sinne der Beratung.

00:17:45: Das ist ein sehr familiäres Unternehmen.

00:17:49: Da spielt das eine übergeordene Rolle, wie man das weitermacht, dass es nicht wie ... völlig auf Gewinn, natürlich meine Gewinne, aber nicht die völlig auf Gewinn und andere Gesellschaften ausgerichtete Institutionen.

00:18:02: Und damit entwickelt man ein Gespür und das empfehle ich jedem, neben der Rationalität ein Gespür zu entwickeln.

00:18:12: Du kannst alles im Excel-Tabellen abbilden.

00:18:14: Du kannst den Kaufvertrag doppelt so dick schreiben.

00:18:17: Du wirst etwas nicht regeln.

00:18:20: Und dieses Nicht-Regeln, wo Sie nachher auf den anderen zugehen können, sagen können wir mal, da ist ein Thema.

00:18:25: Wie lösen wir das bitte miteinander, ohne dass du mich papierst oder ich dich papiere?

00:18:31: Sondern das machen wir bitte gemeinsam im Sinne von, was wollten wir denn eigentlich damals?

00:18:38: Da kommt auch die Brücke dann zu eurem Geschäft, Thomas, bevor du gleich die Frage stellst, brinn mir natürlich auf den Nägeln, du hast dich jahrelang mit Institutionellen und auch mit Privatanlegern beschäftigt und euer Geschäft basierte ja auf Vertrauen.

00:18:49: Ihr habt einen Fond aufgelegt und etwas versprochen in Anführungszeichen, wo ihr selbst auch nicht wusstet, passiert das am Ende so oder passiert es nicht.

00:18:59: Euer Geschäft basierte auf Vertrauen eigentlich.

00:19:03: Wie bist du damit umgegangen?

00:19:04: Gerade auch, wenn mal das nicht geklappt hat.

00:19:06: Also du gibst ja jemandem ein oder der gibt dir ein Vertrauensvorschuss.

00:19:10: Und du musst versuchen, am Ende irgendwie die Rendite zu erwirtschaften, die du ihm versprochen

00:19:14: hast.

00:19:16: Ganz genau.

00:19:16: Und natürlich hat es da drin auch vorgänge, einzelne Investments gegeben, wo Dinge anders gelaufen sind, als man sie vorher gedacht hat.

00:19:25: Aber damit ist genau diese Vertrauensbasis.

00:19:30: Damit ist genau diese Vertrauensbasis, müssen wir schneiden?

00:19:32: Ja,

00:19:33: alles gut.

00:19:34: Kann ich, kein Problem.

00:19:37: Also, damit ist diese Vertrauensbasis sogar der Kern der Lösung, weil Art.Eins bestätigt, Andrej, dieses... Hallo.

00:19:50: Jetzt wird dieser Podcast natürlich öffentlich, jetzt muss ich gucken, wie ich das drückt.

00:20:01: Im Sinne von... Nee, nee, das schon auch.

00:20:04: Im Sinne von... Auch Institutionelle haben menschliche Entscheidungen.

00:20:12: Und diese mögliche Glaube, dass ein Institutioneller überlogikmäßig nur nach Ratio entscheidet, ist nicht die Grundlage.

00:20:24: Auch der Institutioneller hat sein Netzwerk, hat seine Personen, der guckt sich an mit denen kann ich das.

00:20:31: Dem geht natürlich ein Stück Taktik vor.

00:20:33: Der macht nicht den größten Deal zuerst, sondern erst mal einen kleinen und guckt mal, was dann passiert.

00:20:38: Und dann werden die Dinge größer.

00:20:42: In meiner alten Funktion haben wir Fälle gehabt, wo dann wirklich große Institutionelle irgendwann gekommen sind und gesagt, boah, das ist viel besser als wir gedacht haben.

00:20:50: Pass mal auf, ich hab folgendes Thema.

00:20:52: Kannst du mir das bitte machen?

00:20:55: So, das ist dann Vertrauen.

00:20:58: Und ja, gerade das, was der Ausbau von solchen Portfoliofonds, da haben wir alles Portfoliofonds gemacht, wir haben zuerst mal fünfhundert Millionen oder mehr eingesammelt und dann angefangen zu investieren.

00:21:14: Da gibt es ein ganz kleines Stoppschild.

00:21:16: Du musst mit jedem Objekt durch ein Stück des Gremio.

00:21:20: Aber das muss super perfekt sein, dass du in dir in dem Gremium keine blaue Nase holst oder kein blaues Auge.

00:21:28: Und damit ist es wichtig, die Qualität zu liefern.

00:21:32: Und wenn dann mal was schief geht, musst du zum Kunden ganz früh hingehen und sagen, pass auf, dass es passiert, so gehen wir vor, so lösen wir es und in der Gesamtheit ist die Auswirkung diese.

00:21:45: Und wenn man das richtig und offen und wieder vertrauensvoll gewinnen macht, in aller Klarheit und Deutlichkeit die Higgs nicht so halb nur darstellen, nicht so, so halb unter der Decke halten.

00:22:01: Nein, in aller Klarheit.

00:22:03: Dann können Institutionelle, in Besonderen, auch mit ganz schlechten Nachrichten, umgehen.

00:22:11: Okay.

00:22:12: Ich hätte fast identisch diese Befrage gestellt.

00:22:15: Deswegen überlege ich mir mal ganz schnell von Jochen und andere.

00:22:20: So richtig verstehe ich über Jochen, sagst du, hey, wir müssen weg von der Ratio.

00:22:24: Und da bin ich vom Akademizierungsgrad, den wir gerade nach vorne treiben, sondern mehr wieder auf Bauchgefühl, weil jeder spricht von People Business, aber komischerweise ist das Handeln ein ganz ganz anderes.

00:22:35: Also was ist dein Wunsch gerade an, zeigt die heutige operative Generation.

00:22:42: Das ein Stück mehr zu entdecken.

00:22:44: Jetzt komme ich natürlich aus einer Generation, wo das vielleicht schon mit der Akademisierung nicht ganz so hoch war.

00:22:54: Und heute ist das stärker geworden.

00:22:56: Es wird auch gefordert.

00:22:57: Es ist auch ein Teil dieser Professionalisierung.

00:23:01: Aber gleichzeitig den jüngeren Führungskräftenunternehmen zu lenken, auch immer wieder das Bild zu geben, guck über deinen Ratio-Tellerrand hinauf.

00:23:14: Ich rede nicht davon, die Professionellisierung zurückzudrehen, sondern decke den zweiten Teil auf und lasse ihn zu.

00:23:23: Der Zweige Teil ist der vertrauensmäßige, der emotional, der menschliche.

00:23:32: Und da tun sich jüngere Generationen, weil sie das erstens vielleicht weniger vorgelegt bekommen haben.

00:23:42: Zum Zweiten, weil das im Studium nie erlegt worden ist.

00:23:47: tun sich das schwerer mit, diesen Teil auch selbst zuzulassen.

00:23:54: Deshalb frage ich ihm von einer Zweiteilung, ich muss das erstmal bei mir selbst zulassen.

00:24:02: Ich habe Fälle erlebt, dass wir Leute in der Geschäftsführungsposition geholt haben, weil die übermäßig wirklich fachlich super waren.

00:24:11: Aber das Programm, das wir dann aufgesetzt haben, war erst mal diese Person zu begleiten, sich selbst zu akzeptieren im Sinne von, ach, ich habe auch Emotionen und kann mit denen umgehen und ich bin damit in Ordnung.

00:24:26: Also ich drück das jetzt hier etwas deutlich heraus, als man das dann dazu macht.

00:24:31: Aber das ist der Teil und damit ist eine viele Situation gehabt von unserer Leute.

00:24:41: Hast du dich denn mal, ich wechsle ein bisschen das Wort, aber das hat den gleichen Hintergrund, hast du dich in deinen Gesprächen mit den Motiven deines Gegens überbeschäftigt?

00:24:54: Denn wenn du mit den Motiven beschäftigt habt, dann musst du dich mich auf ihn einlassen.

00:24:59: Du musst du zuhören, musst du überlegen, wo kommt der hier, was will der, was treibt den an?

00:25:08: Das sind wir bei der Person.

00:25:10: Und in dem Moment, wo ich mich mit den Motiven beschäftige, kann ich viel eher dann sehen, was triggert den denn, was braucht der denn in diesem Tier?

00:25:21: Eine Verhandlung im Sinne von, wir treffen uns immer in die Mitte, ist keine Verhandlung.

00:25:26: Sondern da geht es wirklich um... aber da sind wir jetzt tief im Verhandlungsführen drin.

00:25:32: Aber das hat alles einen Ausfluss.

00:25:36: Warum tun sich viele Menschen so schwer da drin?

00:25:41: Weil es etwas damit zu tun hat, wo lernt man denn, auf den anderen einzugehen, zu hören, nach Motiven zu fragen?

00:25:52: Es gibt kein Schulfach, es gibt... ja, die Psychologie, eine Universität, aber da gehen die Personen nicht in den Immobilienbusiness nachher oder nicht in die Bank oder so.

00:26:03: Und das sind die Hinweise, die man dann irgendwann mitnimmt und die man auch transportieren kann.

00:26:12: Und da gibt es einen Stufenmodell.

00:26:18: Es gibt wirklich wissenschaftliche Stufenmodelle über die Entwicklungsfähigkeit des Menschen.

00:26:25: und auch seine Werte, die in diesen Entwicklungsstufen geschehen.

00:26:29: Und man unterschleucht diese Entwicklungsstufen bis zur Spätpuppatät in einer bestimmten schnellen Form.

00:26:35: Man hat dann eine bestimmte Ausprägung und die entwickeln dann in die, ich nenne es mal in die oberen Stufen, wo dann ein Stück mehr Emotionalität, mehr Weitsicht, mehr Integrationsfähigkeit entsteht, geht sehr viel langsamer und hat einen sehr viel geringeren Anteil in der Bevölkerung.

00:26:54: Und diese Stufe und Duschlaufen kostet mindestens fünf Jahre.

00:26:57: Ich habe viele Führungskräfte gehabt, die ich versucht habe, auf diesen Weg mitzunehmen und habe dann geguckt, ob sie sich die ersten drei Jahre, also das ist auch immer Zeit, die ersten drei Jahre da drin bewegen, ob sie sie selber die Entwicklung wollen und mitmachen.

00:27:13: Und dann konnten sie auch durchstarten.

00:27:16: Oder man muss dann auch ganz konsequent als Führungskräfte abbiegen und sagen, da möchte sich jemand so nicht entwickeln.

00:27:23: Es hat viele, viele Hintergründe und Aspekte ein bisschen als privat lehnen.

00:27:28: Dann ist es auch in Ordnung, aber dann kommt er vielleicht auch nicht für die und die Position gerade.

00:27:32: Wenn man das so besetzt.

00:27:35: Ich finde es erstaunlich.

00:27:37: Die Botschaften, die du gerade gesagt hast, dem ist man eigentlich sowohl auf nationalpolitischer als auch weltpolitischer Ebene.

00:27:42: Weil genau der Punkt ist es ja, dass man verlernt hat zu kommunizieren miteinander und sich auf das Gegenüber, egal ob das ein Despot ist oder das aber erstmal versuchen zu verstehen, was Wilde eigentlich, um dann seinen Handeln zu erklären und dann darauf zu reagieren und nicht mit, okay, noch mehr Waffen und noch mehr Waffen und noch mehr Waffen und also jetzt mal, um das jetzt plakativ zu beschreiben, zu reagieren.

00:28:03: Also das ist ja... Das ist, das verlieren wir total.

00:28:08: Jetzt zurück zu Immobilienwäsche, was mich noch interessieren würde, egal in welchem Gespräch ich bin, Interviews und so und mit Verbänden, die sagen alle, wir müssen mehr zusammenarbeiten und wir müssen viel mehr stärker den Schulterschluss suchen.

00:28:21: Gleichzeitig haben wir eine Wertschöpfungskette, wo der Anfang nicht mit dem Ende redet, also der Architekt nicht mit dem Facility Manager, die interessieren sich eigentlich nicht füreinander.

00:28:29: Also was ist überhaupt die Immobilienbranche?

00:28:31: Kein Mensch weiß es so genau.

00:28:33: Wie würdest du sagen, ist Vertrauen in den Mobilbranche auch aus deiner Ziehersicht, ist das überhaupt, also wird das gelebt?

00:28:41: oder ist das Wunsch aufgrund einer Krisensituation, an der viele sind?

00:28:48: Ich bin aber schauen, es wird gelebt und wie das so üblich ist, wird es am besten in face to face und damit in Netzwerken gelebt.

00:29:01: Warum gibt es überhaupt?

00:29:04: Warum gibt es bestimmte... Krimine ist mir zu viel, bestimmte Kreise, die sich zusammen tun und versuchen, die an bestimmten Werten zu orientieren.

00:29:17: Das ULI ist für mich ein Beispiel.

00:29:21: Aber auch das Zivilpräsidium, in dem so ungefähr fifty-fünfzig Leute sitzen.

00:29:29: Das hat zwei ganz wesentliche Eigenschaften.

00:29:33: Erstens, das ist was, das ist scheinbar strebenswert darin zu sein.

00:29:39: Und wenn man aber das dann mal kennengelernt hat, ist das ein unglaubliches Vertrauensnetzwerk.

00:29:46: Denn wenn man da drin ist, kann man genau den anderen, den man jetzt vielleicht etwas braucht oder etwas wissen will oder so etwas begeistern will, kann man den anrufen und sagen, gut, das mag ich.

00:30:00: Und deshalb gibt es überhaupt die unterschiedlichsten Formen von.

00:30:09: Das sind mehr Interessenvertretungen, sondern von Netzwerkreisen.

00:30:14: Damit meine ich nicht nur, dass das LinkedIn-Profil, sondern wirklich persönlichen Netzwerkreisen, wo man eine Grundkonsent hat.

00:30:27: Wenn ich die hier etwas erzähle, dann ist das unter uns und vertraulich.

00:30:33: Weil du da bist, bist du auch eine Person, die hat woanders schon Vertrauensschritte durchlaufen, sonst wärst du nicht dahin gekommen.

00:30:41: Und insofern, doch, das nehme ich ganz, ganz wo es war, in meiner Funktion auch als Diakitepräsident, ist es mir aus dieser Funktion und heute noch viel einfacher auf große Teile der Branche bis hin zu Institutionen zuzugehen und Dinge zu bekommen.

00:31:12: Ich habe mir eine Art Sprache bekommen, was auch immer zu bekommen, weil man vertraut diese Institutionen und damit zunächst einmal der Person, die daherkommt.

00:31:23: Wir führen gerade, ich mache sehr, sehr viel in Bank und essert mal, wenn man auf sich sprecht.

00:31:29: Ich komme in Brüssel, bei der Bafin, bei der Bundesbank.

00:31:33: Du kannst die Türe aufmachen, was mir als CEO nicht gegangen ist, weil da weicht das Unternehmen unterwegs.

00:31:40: Das ist was anderes.

00:31:42: Jetzt hier, als ein Branchenvertreter, gibt es eine sehr große Gesprächsbereitschaft und Öffnungsbereitschaft.

00:31:52: Und damit bringt man da auch eine Institution, wie beispielsweise den Zier, von anderen Seiten Vertrauen entgegen.

00:32:01: Das muss man aber auch liefern.

00:32:06: Der Zier nimmt ja gerade auch nicht diese Weichenstellungen vor.

00:32:10: In der Stadie liefert auch die Weise.

00:32:12: Sie kommt da drin, taucht das Thema Trusted Advisor auf.

00:32:18: Und Trusted Advisor, die Weltlage, was sie eben... beschrieben.

00:32:24: Die Sache lag auf den Immobiliensektors, hier Baufertigstellungen, Über komplizierung der Bauvorschriften.

00:32:32: Alles das ist hier Kontrolle und gut gemeint in die falsche Richtung.

00:32:38: Das Aufzulösen ist immens komplex und da vertraut man aber eine Institution und die Gewinneinfluss.

00:32:53: Alltäglich gebracht spricht man immer noch von Lobby-Innen.

00:32:56: Das halte ich für falsch.

00:32:57: Das ist es nämlich in der Zwischenzeit nicht mehr.

00:33:01: Und das sehen auch viele Institutionen.

00:33:03: Ich habe jetzt gerade eine Anhörung auf der EU-Ebene gehabt zur Taxonomie.

00:33:08: Da geht es nicht darum, die abzuschaffen.

00:33:11: Das wäre Lobby-Innen.

00:33:11: Ich mache das sehr vereinfacht.

00:33:13: Sondern da geht es darum, ihr habt einen bestimmten Weg, Green Deal.

00:33:18: Er wollte die Transformation über die FPD.

00:33:22: Und wir als Verband wissen, wie könnte es gehen.

00:33:26: Und wir erzählen euch mal, wie es gehen könnte.

00:33:30: Wir wollen die Komposition als gleiches Ziel haben.

00:33:34: Aber macht es so, dass es akzeptiert wird.

00:33:37: Und da wird mittlerweile zugehört und nicht mehr als Lobby in den Acht getan.

00:33:42: Und diese Position muss man sich über Vertrauen erarbeiten, indem man nicht blind ist.

00:33:50: Irgendwie sagt er schafft mir die Flugbenzin steuer habe ich nicht mehr so alte Beispiele.

00:33:59: Lass uns bitte machbar machen.

00:34:01: Wir haben akzeptiert und gesehen, was ihr für ein Ziel habt.

00:34:03: Aber jetzt lasst uns bitte daran arbeiten, dass das auch akzeptiert wird.

00:34:08: Nur wenn es akzeptiert wird, kann es gelingen.

00:34:12: Jetzt wollt ihr als Ziel auch der Politik wechseln.

00:34:15: Macht ja eure Arbeit schwerer, weil ihr bläst ja eigentlich immer ins gleiche Horn.

00:34:19: Also die Botschaft ist eigentlich seit Jahren die gleiche und auch die richtige, das ist ja auch alles gut.

00:34:25: Ist so ein Politikwechsel dann schwerer für euch, weil ihr wieder neu Vertrauen aufbauen müsst?

00:34:30: Oder sagt ihr ne, wir haben so ein gutes Standing, das ist halt keine Lobbyarbeit mehr.

00:34:34: Das Vertrauen ist schon von von rein eigentlich da.

00:34:40: Immer eine neue Person in den Spielen kommen, haben die Vor- und Nachname.

00:34:44: Und wenn die vorher nicht bekannt waren und die anderen nicht kennen, ist das erst mal eine viel dünnere Basis.

00:34:50: Und damit muss man zu den Personen ein Vertrauen aufbauen.

00:34:56: In Tutu, weil eine Bundesregierung, ein Ministerium, auch eine Railroad-Kombission oder sonst wird ja nicht von einer Person geführt.

00:35:07: Ja, natürlich ist die Ministerin oder der Minister, aber da gibt es einen großen Apparat weiter dazu.

00:35:13: Und wenn man in diesem Apparat mal ein bestimmtes Vertrauen aufgebaut hat, dann ist der Weg, das mit der neuen Person hinzubekommen, viel kürzer wird.

00:35:25: Und insofern, ja, das Erfreuliche an den jetzigen Personen, den jetzigen handelnden Personen, egal welcher Politiker, wir haben im Moment nur zwei Fragen, ist im Gegensatz zur Vorgängersituation, dass uns zugehört wird.

00:35:50: Das Gefühl hat man, ja, das stimmt.

00:35:52: Obwohl es immer wieder Entscheidungen gibt, jetzt Verlängerung der Mietpreisbremse und Kurve, wo man denkt, okay.

00:35:57: Ja, aber da

00:36:00: wurde es vorher zugehört, aber manches gehört vielleicht dann auch zu einer Farbe oder hat einen Hintergrund, den man, wenn man ein bisschen tiefer drinnen sagen kann.

00:36:10: Ich verstehe die Entscheidung, sie ist nicht richtig, aber warum ist das so?

00:36:15: Aber wir müssen daran arbeiten, dass es danach beispielsweise nicht mehr zu einer Verlängerung kommt, deshalb müssen wir jetzt vorher andere Sachen machen und deshalb reicht der Bauto aber nicht, sondern da müssen das Klanusrecht geändert werden und all die Fassetten.

00:36:32: Und wir müssen auch aus Deutschland sehr viel stärker nach Russland denken.

00:36:41: Damit tut man sich immer ein bisschen schwer, das stimmt ja in der Tat.

00:36:45: Das war übrigens auch ein Credo eines Pendels, was ich neulich moderiert hatte mit dem Regierungspräsident von Düsseldorf, Oberbürgermeister von Herne und ein paar anderen Menschen, die erstmal gar nicht wussten, also die branchemonierte Genehmigungsprozesse dauern zu lange, völlig intransparent.

00:37:01: Ich gebe den Antrag irgendwo ab und dann höre ich was oder auch nicht und weiß nicht wann und wie und wo.

00:37:06: Das war den Menschen in der Verwaltung oftmals gar nicht klar.

00:37:10: dass das so ist, also dass das so ein großer Pinpoint ist, dass man daran arbeiten muss und man arbeitet jetzt auch an Formaten, um auch den Menschen in den Verwaltungen nahezubringen, dass da Menschen am anderen Ende dieses Antrags sitzen, die auf Geld sitzen, das Geld vielleicht schon irgendwo ist, das muss verzinst werden, das kostet Geld, da hängen Existenzen dran.

00:37:29: Dieser Prozess des gegenseitigen Vertrauens wird immer besser, habe ich den Eindruck.

00:37:34: Zumindest ist das Verständnis schon mal da, würdest du das bestätigen.

00:37:38: Das ist ein großes Ziel, da hinzukommen.

00:37:45: Und wenn es an dem Beispiel gelingt, wäre das ganz, ganz, ganz hervorragend.

00:37:52: Das ist gelingt.

00:37:56: Da haben wir besonders stark zu arbeiten in der Bundesvorblick, wo wir ein dreiteiliges System haben.

00:38:01: Wenn wir jetzt eben über die Bundesregierung unterhalten haben, dann ist das die Bundesregierung.

00:38:07: Und die Bundesregierung gibt kein Bauernbenehmigung.

00:38:11: Das Landesregion gibt es auch keine.

00:38:13: Das sind die Städte.

00:38:15: Und in der Stadt, wie du gerade gesagt hast, die Bürgermeister und Zweifel hat es gar nicht im Blick.

00:38:20: Das ist der Bauansleiter.

00:38:23: Die Welt ist der Bauansleiter, Vollbauministerin weg.

00:38:27: Ziemlich.

00:38:34: Und der Bauansleiter und die Mitarbeiter im Bauamt.

00:38:37: Das ist jetzt die Umkehrung.

00:38:40: Da kommt es auf dieses Vertrauen an.

00:38:43: Wir haben uns einen Staat erschaffen, zunehmend, der auf Kontrolle funktioniert.

00:38:50: Und jetzt werde ich ein bisschen drastisch nachschauen, dass es zu öffentlichungsfähig ist.

00:39:00: Genau zu diesem Thema.

00:39:01: Schneller, einfacher, mehr Entscheidung wieder in der Behörde.

00:39:08: Auch Behörden dürfen und sollen Entscheidungen trennen.

00:39:11: Dazu müssen die Mitarbeiter in den Behörden das Gefühl haben, dass sie gedeckt werden, nicht das Gefühl, sondern die Zeichen haben, dass sie gedeckt werden, dass sie Entscheidungen treffen.

00:39:23: Es gibt zwei große Widerstände, die das verhindern.

00:39:27: Das eine ist die private Rechtsschutzwürdigung und das zweite ist die Kommunalaufsicht.

00:39:34: Und damit ist derjenige als Mitarbeiter in einer Behörde, der eine Entscheidung trifft, die ein Stück außerhalb der Vorschrift liegt, setzt sich einem Regress aus.

00:39:46: Und einer und einen im größeren Fall Disziplinarverfahren und Maßnahmen.

00:39:53: Warum sollte derjenige das tun?

00:39:58: Dann wäre Unternehmer geworden.

00:40:03: Ja, das stimmt.

00:40:04: Würde mehr Geld verdienen, wäre aber nicht so gut abgesichert, wie als Beamter vielleicht, ja.

00:40:11: Und diesen Knoten müssten wir wieder zurückdrehen, was wir uns da an Regulierung und Überregulierung, das meine ich nicht nur auf Banken und Assetmanager, sondern in allen Facetten geschaffen haben.

00:40:25: Und wenn man in die Industrie hört, ob jetzt Chemie, ob Auto, ob sonstwo, Wie fein die Regulierung runtergeht, das ist genau ein ständig Wechselspiel.

00:40:38: Die Wirtschaft und die Beteiligten müssen aufhören, ständig, wenn sie etwas entdecken zu versuchen, an die Grenze des Machbaren zu gehen.

00:40:47: Das ist meine Beschreibung von nicht mehr legitim.

00:40:51: Da darf ich meinen Kopf einsetzen und sagen, oh, das ist hier so gewollt.

00:40:56: Und auf der anderen Seite braucht es dann auch nicht die letzte, überletzte Detailvorschrift.

00:41:02: Wenn man dann, bitte, es auch bei einer gewissen Normalität ist.

00:41:06: Schon Tucholski hat gesagt, was passiert, wenn ein Deutscher hinfällt, dann steht er nicht auf, sondern dann guckt er sich um, wenn er jetzt verklagen kann, weil das passiert ist.

00:41:18: Mach noch nur die Amerikaner dachte ich.

00:41:19: aber du hast völlig recht man traut sich bei uns nicht einfach mal etwas zu versuchen und zu vertrauen um dann auf dem weg dahin zu gucken okay Muss ich noch mal rechts abbiegen noch mal links abbiegen Sondern man versucht den weg dahin schon so sicher zu machen dass ich keiner traut ihn zu gehen.

00:41:33: ja

00:41:34: Thomas ist eine super überleitung Vielleicht auch so ein bisschen zum Ende hin dass wir dieses Trauen vielleicht ein bisschen ermutigen.

00:41:42: Was, lieber Jochen, würdest du den jungen Führungskräften oder jungen Generationen vielleicht aktuell mitgeben?

00:41:46: Also ich für mich habe heute mitgenommen, Thema wie emotionale Intelligenz irgendwie für mich zu definieren und dementsprechend diesen Vertrauensvorschuss, so wie ich ihn auch leben, als Trusted Advisor zu geben und dann aber auch zu wissen, wie ich das danach zu regulieren habe, wenn das Echo kommt.

00:42:04: Also das ist das, was ich mitgenommen habe, aber was würdest du gerne noch den jüngeren Leuten mitgeben?

00:42:08: Den jungen Leuten würde ich wirklich gerne mitgeben, dass das eine des Fachwissen ist und die Fachlichkeit und dass sie bitte daneben sich erstens mit sich selbst und im zweiten Schritt mit ihrem Gegenüber, wer immer der Gegenüber ist.

00:42:24: Das muss kein Dealpartner sein.

00:42:25: Das kann der Kollege oder die Kollegin, das kann alles Mögliche sein.

00:42:29: Im ganzen Leben sich mit dem stärker beschäftigen und damit darauf immer wieder überprüfen, ist das jetzt für mich in Ordnung.

00:42:37: Und bitte, bitte hört ein bisschen mehr auf euren Bauch.

00:42:43: Wenn es euch nicht koscher ist, dann macht es lieber anders als aus der rationalen Entscheidung abzuleiten.

00:42:50: Das kann ja nur so sein.

00:42:52: Wenn man diese beiden Dinge stärker zusammenbringt, dann macht das viel aus und lässt einen mit der Zeit, wenn man ein bisschen geübt hat, mit einem anderen Blick durch das Leben gehen.

00:43:07: Das war ein super schönes Schlusswort, wie ich finde.

00:43:10: Wir haben die zwanzig Minuten deutlich überzogen, aber es macht gar nichts, weil ich es viel zu spannend und interessant fand, ehrlich gesagt.

00:43:18: Ich glaube auch, dass wir eine Sonderfolge machen, lieber andere.

00:43:21: Das ist

00:43:22: ja Entertainment-Pur gewesen.

00:43:24: Wir

00:43:25: machen eine Folge, wo wir darüber reden, aber das wird gesondert noch mal geschnitten.

00:43:28: Das machen wir auf jeden Fall.

00:43:30: Vielen lieben Dank, lieber Jochen.

00:43:33: Es war mit uns eine große Freude.

00:43:35: Du kriegst den Podcast auf jeden Fall zum Reinhören, bevor er live geht.

00:43:40: Und vielen lieben Dank.

00:43:42: Es war ein tolles Gespräch.

00:43:44: Super gemacht

00:43:45: immer super mit dir.

00:43:47: viele Grüße nach Schweden.

00:43:49: Hoffentlich sehen wir uns demnächst noch mal.

00:43:51: Ja gerne gerne.

00:43:53: Also ist bald

00:43:55: ein schönes Wochenende.

00:43:56: Tschau.

00:43:57: Tschau.

00:44:00: Bevor Sie gleich die nächste Folge unseres Podcast hören, haben wir immer noch was für Sie am Ende jeder Folge denn unser Buchtipp.

00:44:07: Den wollen wir Ihnen noch diesmal nicht ersparen.

00:44:10: Davon haben wir nämlich gleich zwei.

00:44:11: Zum einen das Buch Vertrauen führt.

00:44:13: von Reinhard Sprenger.

00:44:15: Das Buch schon ein bisschen älter ist als es von zwei Tausend zwei, aber wie ich finde, immer noch ein lesenswertes Buch zum Thema Vertrauen.

00:44:21: Der Autor, einer der bekanntesten Managementberater im deutschsprachigen Raum, zeigt anglussvoll, warum Vertrauen die Grundlage jeder erfolgreichen Zusammenarbeit ist.

00:44:30: Sei es zwischen Führungskräften und Mitarbeitern oder zwischen Unternehmen und Kunden.

00:44:34: Immer noch ein sehr gutes Buch, wie ich finde.

00:44:36: Und wir machen ein aktuelleres Buch für sie herausgesucht, nämlich Trusting Leadership.

00:44:40: Ein Führungsmodell für die Entwicklung von Vertrauen und Resilienz in Organisationen, quasi ein Lehrbuch von Ursula Niehaus aus diesem Jahr, in sehr aktuelles Buch, wie ich finde, dass ich ihn heute da ans Herz legen möchte.

00:44:54: Denn Trust in Leadership von Frau Niehaus beschäftigt sich mit dem systemischen Coach, Organisationsentwicklung, praxisorientierte Führungsmodelle und es zielt bewusst darauf ab Vertrauen und Resilienz in Unternehmen zu stärken.

00:45:11: Sie richtet sich dabei nicht an Theorie-Fans, sondern insbesondere an Führungskräfte, die im Alltag spüren, wie schwierig es ist, stabile Vertrauensbeziehungen aufzubauen und Krisenresilienten zu meistern.

00:45:22: Ein sehr wichtiges Thema, wie ich finde.

00:45:24: Und ganz zum Schluss können Sie natürlich alle unsere Folgen auf unserer Homepage, www.imobilemanager.com anhören oder auch bei Spotify, wie sie mögen und wir würden uns natürlich freuen, wenn sie uns ein Like da lassen oder uns einfach eine E-Mail schreiben mit dem, was sie so denken oder auch ein Themenvorschlag haben.

00:45:42: Wir wünschen ihnen viel Spaß beim Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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